Am Freitag, 27. März, gegen 10.15 Uhr, wurde ein 75-Jähriger von einem bislang unbekannten Täter angerufen, der sich als Polizeibeamter ausgab. Dieser behauptete, bei zuvor festgenommenen Einbrechern seien die Personalien des 75-Jährigen aufgefunden worden. Im weiteren Verlauf erkundigte sich der vermeintliche Polizeibeamte nach Wertgegenständen des 75-Jährigen.
Der 75-Jährige erkannte sofort, dass es sich um eine Betrugsmasche handelte, und verständigte parallel telefonisch den Polizeinotruf, nachdem er mit dem Anrufer die Abholung der Wertgegenstände an seiner Wohnungstür vereinbart hatte.
An der Wohnörtlichkeit des 75-Jährigen konnte schließlich ein Abholer festgenommen werden. Es handelte sich hierbei um einen 20-Jährigen. Er wurde der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.
Nach erfolgter Klärung der Haftfrage durch den Ermittlungsrichter wurde der 20-Jährige am Montag, 30. März, einer Justizvollzugsanstalt überstellt. Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernommen.