Veröffentlicht am 30.01.2008 00:00

Haidhausen · Krebstherapie bei Kindern

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der TU München verfügt seit kurzem über verbesserte Forschungsmöglichkeiten. Eine Münchner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft veranstaltete ein Benefiz-Golf-Turnier und ermöglichte mit Unterstützung zahlreicher Sponsoren damit eine Spende von 25.000 Euro zum Kauf eines Messgeräts für die Krebsforschung.

Am 22. Januar wurde das Gerät feierlich übergeben.

Das neue Gerät, ein sogenannter ELISpot-Reader (enzyme linked immunospot), misst, wie stark zum Beispiel die Immunabwehr eines Patienten gegenüber Krebszellen ist. Damit kann unter anderem der Erfolg einer allogenen Stammzelltherapie untersucht werden.

Laborleiter Dr. Günther Richter erläutert: »Wir verfügen mit dem Gerät über eine schnelle und effiziente Methode, um die Arbeit Tumor-spezifischer T-Zellen auswerten zu können. Je besser die Immunabwehr funktioniert, desto stärker ist die zu beobachtende Farbreaktion auf der Messplatte.«

Mit der neuen Methode können die Mediziner genau bewerten, wie die bisherigen Therapie bei einem Patiente anschlägt. So können sie die Behandlung noch genauer auf ihn zuschneiden und die Risiken und negativen Begleiterscheinungen der konventionellen Therapien minimieren.

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