Nach dem Satz von Leonard Bernstein »Es gibt nicht alte und neue Musik, sondern nur gute und schlechte« stellt die »taschenphilharmonie« in ihrer Konzertreihe »Gegenschnitt« im Münchner Gasteig nun zum dritten Mal einen Klassiker und einen zeitgenössischen Münchner Komponisten einander gegenüber: Kontrast erfrischt die Ohren!
Am 10. Mai, um 19 Uhr, stehen Franz Schubert und der bekennende (und bekannte) Schubert-Verehrer und -Interpret Rudi Spring sich in der Black Box am Gasteig gegenüber. Eine Erstaufführung erleben dabei zwei
Impromtus und die Klaviersonate a-moll von Franz Schubert, die Peter Stangel auf Anregung des Pianisten Alfred Brendel für ein großes Kammerensemble instrumentiert hat.
Von Spring erklingen »Aufbruch«, ein kraftvolles Werk für Flöte, Klarinette, Blechbläser-Quintett, Streicher, Klavier und Akkordeon,
sowie »Kaleidoskop«, ein kleines, aber apart mit Hackbrett besetztes Stück, das sich explizit auf das Bruchstück einer Klaviersonate Schuberts bezieht.
Rudi Spring wird dieses Fragment selbst am Klavier vortragen.
Karten gibt es für 23/15 Euro, bei München Ticket, Kubula und an der Abendkasse.