Eltern, Kinder, Gemeinde und AWO-Kreisverband München-Land e.V. - sie alle sind jetzt einen großen Schritt weiter gekommen in Sachen Kinderbetreuung: Denn Ende April fand am Floriansanger 3 der Spatenstich für den Neubau einer sechsgruppigen Kinderkrippe statt.
Mit dem Projekt beschreiten Gemeinde und AWO neue Wege. »Die Gemeinde hat uns gefragt, ob wir eine sechsgruppige Krippe übernehmen und auch gleich bauen können«, so AWO-Kreisverbandsvorsitzender Max Wagmann aus Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Die Anfrage stieß beim dem Ingenieur auf so sachverständige wie offene Ohren und bald waren sich Gemeinderat und AWO einig. Die Krippen-Räume werden durch verschiebbare Wände variabel nutzbar sein. Im Untergeschoss bekommt die vhs SüdOst Räume. Das »Bildungsgeschoss« wird Seminarräume, Bewegungsräume, Duschen und eine Teeküche haben.
Die von der Gemeinde zu tragenden Kosten in Höhe von 2,44 Millionen Euro des 4,6-Millionen-Euro Projektes setzen sich aus den Kosten für das Bildungsgeschoss, dem nicht durch Zuschuss abgedeckten 50-Prozent-Kostenanteil für die Kinderkrippe sowie den geschätzten Kosten für eine spätere Photovoltaik-Anlage auf dem Krippendach zusammen. »Selber zu bauen, ist für uns als AWO eine interessante Sache«, freute sich Max Wagmann. Bürgermeister Günter Heyland (FWN@U) freute sich über mehr Platz für die kleinsten Gemeindebürger und alle Spatenstichbesucher feierten dies mit einer zünftigen Brotzeit. Voraussichtlich im September wird dann beim Richtfest wieder gefeiert und im nächsten Sommer soll die Krippe bezugsfertig sein. Ka