Veröffentlicht am 18.10.2011 00:00

Haimhausen · Lärm, Verkehr, Baurecht

Ein offenes Ohr für die Nöte der Bürger hatte die CSU Haimhausen bei der Begehung.	 (Foto: VA)
Ein offenes Ohr für die Nöte der Bürger hatte die CSU Haimhausen bei der Begehung. (Foto: VA)
Ein offenes Ohr für die Nöte der Bürger hatte die CSU Haimhausen bei der Begehung. (Foto: VA)
Ein offenes Ohr für die Nöte der Bürger hatte die CSU Haimhausen bei der Begehung. (Foto: VA)
Ein offenes Ohr für die Nöte der Bürger hatte die CSU Haimhausen bei der Begehung. (Foto: VA)

Im Inhausermoos haben Haimhausens Bürgermeister Peter Felbermeier, viele CSU–Gemeinderäte sowie Mitglieder des CSU-Ortsvorstands am 15. Oktober das Gespräch mit den Bürgern gesucht.

»Die bestimmenden Themen waren der Verkehr, der Lärm und eine angemessene baurechtliche Ordnung. Wir haben viele wertvolle Anregungen erhalten.« Dieses Fazit zog CSU-Ortsvorsitzender Bernhard Seidenath, der zugleich den Stimmkreis Dachau im Landtag vertritt, nach der Begehung, zu der knapp 30 Teilnehmer gekommen waren.

Lärm der Autobahn bei Ostwind

»Wir hören zu« und »Wir kommen zu Ihnen« – unter diese beiden Überschriften hat die CSU ihre Ortsteilbegehungen zur Mitte der Gemeinderats-Wahlperiode gestellt. Neben Bürgermeister Peter Felbermeier waren auch Haimhausens zweite Bürgermeisterin Claudia Kops, Gemeinderätin Gertrud Friedrich, die im Inhausermoos wohnt und die Führung übernahm, die Gemeinderäte Anton Bredl und Josef Heigl sowie der Ortsvorsitzende der Senioren-Union Helmut Horn dabei.

Gerade bei Ostwind sei der von der Autobahn A 92 ausgehende Lärm mehr als störend. Spätestens mit dem sechsstreifigen Ausbau der Autobahn müsse der Lärmschutz deutlich verbessert werden, so ein Bürger.

Beklagt wurde auch die Schwierigkeit, auf der B 13 von München her kommend links ins Inhausermoos abzubiegen. Seidenath versprach, die Möglichkeit einer eigenen Grünphase für Linksabbieger prüfen zu lassen. In der Moosachstraße selbst werde bisweilen zu schnell gefahren. Dennoch sei die aktuelle Lösung – Tempo 30 bei Rechts-vor-Links-Vorfahrtsregelungen – noch die beste.

Bürgermeister Felbermeier kündigte an, dass die Gemeinde die Breitband-Versorgung im Inhausermoos in den nächsten ein bis zwei Jahren deutlich verbessern werde. Begrüßt wurde zudem das Ziel, auch die Bauten im Moos auf der benachbarten Seite der Stadt Unterschleißheim zu legalisieren. Dabei wurde vielfach der Wunsch geäußert, auch auf Haimhauser Seite an der ein oder anderen Stelle Lücken im Ortsbild des Inhausermooses in Zukunft zu schließen.

Viel Eigenleistung im Vereinsheim

Im Vereinsheim des SC Inhausermoos klang die Besichtigung in lockerer Atmosphäre aus. »Es ist in diesem Vereinsheim immer wieder beeindruckend, wieviel hier die Bürger in Eigenleistung geschaffen haben. Das ist begeisternd und vorbildlich«, stellten Seidenath und Felbermeier am Ende des Nachmittags übereinstimmend fest.

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