Lesung nach Walter Kolbenhoff in der Immanuelkirche

In der Immanuelkirche findet eine literarische Lesung nach Walter Kolbenhoff statt. (Foto: bas)
In der Immanuelkirche findet eine literarische Lesung nach Walter Kolbenhoff statt. (Foto: bas)
In der Immanuelkirche findet eine literarische Lesung nach Walter Kolbenhoff statt. (Foto: bas)
In der Immanuelkirche findet eine literarische Lesung nach Walter Kolbenhoff statt. (Foto: bas)
In der Immanuelkirche findet eine literarische Lesung nach Walter Kolbenhoff statt. (Foto: bas)

Die Kirchengemeinde Immanuel-Nazareth lädt ein zur Lesung „Schellingstraße 48 - Erfahrungen mit Deutschland” nach Walter Kolbenhoffs autobiografischen Aufzeichnungen. Stattfinden wird die Lesung am Samstag, 29. November, um 18 Uhr in der Immanuelkirche (Allensteiner Straße 9) im Rahmen des Bücherbasars.

Nach der bedingungslosen Kapitulation des deutschen Reiches 1945 liegt auch München in Schutt und Asche. Als der Schriftsteller Walter Kolbenhoff an einem kalten Märztag 1946 nach München kommt, findet er eine in Schutt und Asche gebombte Stadt vor. Zufällig entdeckt er an einem Bretterzaun gegenüber der Ruine des Rathauses einen mit Schreibmaschine geschriebenen Zettel, auf dem Folgendes steht: „ Alle Buchdrucker, Setzer, Stereotypeure, Buchbinder usw. melden sich bei Alfred Andersch, Schellingstraße 39”. Kolbenhoff macht sich unverzüglich auf den Weg - und trifft den bekannten Autoren tatsächlich an...

Der Schriftsteller Walter Kolbenhoff (1908-1993) beschreibt die sogenannte „Stunde Null” - und schlägt damit ein großes Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte und Nachkriegsliteratur auf. Thomas Birnstiel, Münchner Schauspieler und Synchronsprecher, wird den Text einfühlsam und lebendig wiedergeben.

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