Lachen am Freitag, dem 13.

Zu einer neuen Ausgabe der Lesebühne Abgebrüht lädt Marina Pahr für Freitag, 13. November, ein. Ab 19.30 Uhr macht sie zusammen mit drei Gästen das Freundorfer Zimmer im 2. Stock des Kulturhauses zum Ort für Kleinkunst und Kabarett. Denn: Freitag, der 13. ist kein Grund, um sich zu gruseln. Eher zum Lachen und Feiern und um sich emotional von betörenden Songs mitnehmen und von witzigen Texten das Zwerchfell kitzeln zu lassen, sich in Ekstase zu applaudieren und hinterher über diese Lesebühne im Kreise gleichgesinnter Fans auszutauschen. Der Eintritt ist frei.

Lineup ohne Horrormaske

Die Künster treten alle ohne Kettensäge oder Horrormaske auf – versprochen! Mit dabei ist der gebürtige Münchner Moses Wolf – Autor, Drehbuchschreiber, Schauspieler und Komiker, Mitgründer sowie Stammautor der ältesten Münchner Lesebühne, der „Schwabinger Schaumschläger“. Seine satirischen Dialoge, die er gern in verschiedenen Dialekten vorträgt, verblüffen, erheben und erheitern ebenso wie seine Solo-Shows.

Diese Musik hat den amerikanischen Touch

Die zweite im Bunde ist Solly Ashkar. Sie spielte als „Vorband“ für Fools Garden, Marla Glen, Keb Mo und andere Musiker in den USA. Blues, Folk und das „Great American Songbook“ sind die größten Einflüsse auf ihre Musik. Die eindringliche Stimme der Sängerin, Songwriterin und Gitarristin wird oft mit Sheryl Crow, Norah Jones und Katie Melua verglichen.

Henning Helmer hat sich vor Jahren dem Poetry Slam als Ausgleich zu seiner Promotion zugewandt. In seinen Texten verarbeitet er die mitunter traumatisierenden Erlebnisse, die ihn in der Wahlheimat München ereilen, aber auch Persönliches und Klamauk. Eine Wundertüte des Lebens, bei der das Spiel mit Wort und Text nie zu kurz kommt.
Auch Gastgeberin Martina Pahr tritt auf. Sie überarbeitet aktuell ihren ersten Reiseleiterkrimi, in dem die Verlegerin „Potential“ sieht und kämpft um den Einhalt von Abgabeterminen. Daneben bemüht sie sich um die Winterfestigkeit ihres Schrebergartens, überlegt, ob sie nicht vielleicht doch abergläubisch ist, und freut sich auf das beste Publikum von allen.

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