Die aktuelle Situation in den Kinderkrankenhäusern in der Ukraine ist durch eine enorme Überlastung, einen akuten Mangel an medizinischen Gütern und gleichzeitig durch den zielgerichteten Ausbau von Spezialabteilungen geprägt, z.B. In Lviv, das im Westen der Ukraine liegt. Die dortigen Kliniken nehmen kontinuierlich schwerkranke und verletzte Kinder aus den Frontgebieten des ganzen Landes auf, zurzeit vor allem auch aus Kyjiw.
Über viereinhalb Jahre dauert der russische Angriffskrieg nun schon. In den letzten Monaten haben sich die Kämpfe verschärft, immer mehr zivile Opfer sind zu beklagen, darunter viele Kinder. Und jetzt droht auch noch ein harter Winter, denn die Infrastruktur des Landes ist empfindlich getroffen. Heizung, Strom, aber auch Lebensmittel werden knapper.
Doch die schreckliche Krankheit Krebs macht auch vor dem Krieg nicht Halt. Pro Jahr erkranken in der Ukraine rund 1.500 Kinder an Krebs. Derzeit sind rund 1.000 krebskranke Kinder auf der Flucht oder in unsicheren Behandlungsstrukturen im Land. Für diese Kinder und ihre Familien ist der Alltag doppelt dramatisch und in vielen Fällen aussichtslos.
Wer es in ein Krankenhaus schafft, kann nur dann auf eine Therapie hoffen, wenn die medizinische Versorgung es erlaubt. „Es fehlt eigentlich an allem“, sagt Petra Windisch de Lates, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lebensbrücke. „Wir haben den Krebskindern in der Ukraine schon mehrfach geholfen und möchten auch jetzt, vor dem Winter, wieder medizinische Geräte wie Infusionspumpen, wichtige Medikamente und Geräte spenden. Dr. Oksana Oulan, Vorstandsmitglied der Ukrainisch-Deutschen Ärztevereinigung in Deutschland, wird auch diesmal wieder die Transporte organisieren und sicherstellen, dass alles dort ankommt, wo es am nötigsten ist.“
Nachdem der Krieg so lange andauert, mehren sich auch bei uns die Stimmen, die eine Einstellung der Hilfen fordern. „Aber wir spenden nicht für oder gegen den Krieg. Wir helfen, das Leben kleiner Krebskinder zu retten. Darum geht es. Je nachdem, wie viele Spenden eingehen, können wir einen entscheidenden Betrag dazu leisten, schwerstkranken Kinder zu helfen.“
WIndisch de Lates bittet. „Bitte, liebe Leserinnen und liebe Leser, helfen Sie uns, den Krebskindern in der Ukraine zu helfen. Jeder Euro hilft und ist in dieser verzweifelten Situation so wichtig.“ Mit 50 Euro helfen Sie, dringend benötigte Medikamente zu finanzieren, mit 100 Euro eine entsprechende Behandlung.”
So einfach können Sie helfen:
Spendenkonto
Lebensbrücke International Deutschland gGmbH
IBAN: DE87 2003 0300 0054 1440 00
Stichwort: Ukraine
Für eine Spendenquittung geben Sie bitte im Verwendungszweck Ihre Adresse an.
Deutsche Lebensbrücke und Lebensbrücke International Deutschland sind humanitäre Hilfsorganisationen. Sie unterstützen z.T. seit über 30 Jahren bedürftige und kranke Kinder und ihre Familien in Deutschland und weltweit und finanzieren ihre Projekte ausschließlich aus Spendengeldern. Vorstandsvorsitzende Petra Windisch de Lates: „Unser Motto: geben statt reden. Wo Wege fehlen, schlagen wir Brücken.”
Deutsche Lebensbrücke und Lebensbrücke International Deutschland
Büro München
Dachauer Str. 278
80992 München
Tel. 089-791 99859
www.lebensbruecke.de