Insgesamt lebt es sich in Neubiberg sicher, lautete das Fazit des 1. Polizeihauptkommissars Robert Fritzsch bei seinem Rückblick auf das Einsatzgeschehen der PI 28. Die Häufigkeitszahl (Straftaten je 100.000 Einwohner) gebe Aufschluss darüber, dass man im Landkreis München, der sich zahlenmäßig noch unter dem Wert von München befinde, noch im Land der Glückseligen lebe. Während die Häufigkeitszahl in München 5.798 beträgt, kommen Städte wie Berlin auf 13.642 oder Köln auf 11.670. In Neubiberg liegt diese Zahl bei 2.626.
In Neubiberg war die Polizei bei 1.123 Einsätzen, im gesamten Einsatzgebiet bei 7.333 Einsätzen gefordert. Insgesamt kam es in Neubiberg zu 15 Einbrüchen in Gebäuden, davon sechs in Wohnungen. Im gesamten Einsatzgebiet gab es 97 Einbrüche in Gebäude, davon 35 in Wohnungen. Einen Mord gab es zum Glück nicht zu verzeichnen.
Die Zahl der Diebstähle betrug 104, davon waren 30 Fahrraddiebstähle. 64 Körperverletzungen wurden in Neubiberg dokumentiert und 115 Fälle gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Die Zahl der Betrugsfälle stieg von 33 auf 43 Fälle an, dafür sank die Zahl der Verkehrsunfälle von 170 auf 165. 16 davon waren Fahrradunfälle, zum Glück gab es keine getöteten Personen. Auch ein Schulwegunfall ereignete sich auf Neubiberger Gebiet, der Schüler wurde dabei nur leicht verletzt. Die schlecht einzusehende Stelle bei der Fahrbahnüberquerung wurde daraufhin verbessert, um künftige Unfälle zu verhindern.