Veröffentlicht am 25.02.2026 15:59

Für den Landkreis Erding!

Hier werden alle wichtigen Entscheidungen für den Landkreis getroffen. (Foto: Deutschmann)
Hier werden alle wichtigen Entscheidungen für den Landkreis getroffen. (Foto: Deutschmann)
Hier werden alle wichtigen Entscheidungen für den Landkreis getroffen. (Foto: Deutschmann)
Hier werden alle wichtigen Entscheidungen für den Landkreis getroffen. (Foto: Deutschmann)
Hier werden alle wichtigen Entscheidungen für den Landkreis getroffen. (Foto: Deutschmann)

Am 8. März entscheidet der Landkreis Erding über seine künftige Führung. Drei Bewerber wollen Landrat werden und stellen sich den Wählerinnen und Wählern mit unterschiedlichen politischen Schwerpunkten zur Wahl.

Martin Bayerstorfer

Martin Bayerstorfer von der CSU steht seit 2002 an der Spitze des Landkreis Erding und bewirbt sich bei der Kommunalwahl 2026 um eine fünfte Amtszeit. Der gebürtige Hohenpoldinger verfügt über jahrzehntelange politische Erfahrung: Bereits mit 23 Jahren wurde er in seiner Heimatgemeinde zum damals jüngsten Bürgermeister gewählt. Später gehörte er von 1996 bis 1998 dem Bayerischen Landtag an. In dieser Zeit entstand auch eine persönliche Freundschaft zu Ministerpräsident Markus Söder. Eine wichtige Bewährungsprobe bestand Bayerstorfer bei der Kommunalwahl 2020, nachdem es in der Amtsperiode von 2014 bis 2020 im Kreistag wiederholt zu Auseinandersetzungen mit Grünen, SPD und Freien Wählern gekommen war.

Rainer Mehringer

Herausforderer ist Rainer Mehringer von den Freien Wählern. Er ist seit vielen Jahren kommunalpolitisch tätig, sitzt im Kreistag und ist derzeit stellvertretender Landrat. Mehringer betont, er wolle mit seiner Kandidatur Verantwortung für die Zukunft des Landkreises übernehmen. Thematisch nennt er unter anderem die Steuerung des Wachstums, Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr, die Stärkung des Klinikums sowie bezahlbaren Wohnraum.

Christina Treffler

Als dritte Kandidatin tritt Christina Treffler für die ÖDP an. Die Realschullehrerin für Mathematik und Physik ist ebenfalls Mitglied des Kreistags. In ihrem Wahlkampf setzt sie auf ökologische und soziale Themen. Dazu zählen der Ausbau erneuerbarer Energien, Verbesserungen im öffentlichen Personennahverkehr sowie eine nachhaltige Weiterentwicklung der Kreispolitik.
Zwischenzeitlich hatte auch Die Linken eine Kandidatur angekündigt, diese wurde jedoch wieder zurückgezogen. Damit bleibt es bei drei Bewerbern um das Amt des Landrats.
Die Wahl im März wird zeigen, ob die Wählerinnen und Wähler im Landkreis auf Kontinuität setzen oder sich für einen personellen Wechsel an der Spitze der Kreisverwaltung entscheiden.

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