Am 8. Februar zeigt sich die Orgel mal von einer ganz anderen Seite: Dr. Berndt Jäger beginnt sein Konzert in der Zollingerhalle um 15 Uhr mit vier Stücken aus Leopold Mozarts „Salzburger Stier”. Dann wandert der orgelspielende Jurist Jäger von Abbé Vogler mit der „Air barbaresque” (1798) über den Italiener Vincenzo Bellini zu Herzog Max in Bayern (1808-1888) und von dort zu Enjott Schneider (1950). Dieser Komponist hat mit „Ataccot” was ganz Verrücktes gewagt: Die Bach'sche Toccata im Krebsgang gespielt, also von hinten angefangen. Professor Dr. Berndt Jäger ist ein brillanter Orgelspieler und als Ehrenorganist von St. Peter tätig. Hauptberuflich war er stellvertretender Landtagsdirektorin Bayern und hat sich damit lange Zeit um das parlamentarische Leben in Bayern gekümmert. Zwischen den einzelnen Orgelstücken wird Sixtus Lampl die verrücktesten Geschichten aus der Welt der Orgeln und Denkmalpflege. Anmeldung unter der E-Mail: info@lampl-orgelzentrum.com oder telefonisch unter 08024-4144. Die Karten kosten 15 Euro pro Person.