Bei einem Verkehrsunfall auf dem auf Innsbrucker Ring am Freitag, 10. Juli, ist ein 26-Jähriger ums Leben gekommen. Drei Personen wurden verletzt. Vier Pkw waren an dem Unfall beteiligt.
Nach Angaben der Polizei befuhr am Freitag, 10. Juli, gegen 19.10 Uhr ein 47-Jähriger mit seinem Pkw Kia die Chiemgaustraße in nordöstliche Fahrtrichtung. Zur selben Zeit befuhr ein 25-Jähriger mit seinem Pkw VW Golf die Chiemgaustraße in gleicher Richtung. Auf Höhe der Hausnummer 214 fuhr der 47-Jährige frontal in das Fahrzeugheck des Golfs des 25-Jährigen auf. Im Anschluss setzte der 47-Jährige seine Fahrt fort, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.
An der Kreuzung Ottobrunner Straße/Aribonenstraße befand sich ein 27-Jähriger mit seinem Pkw Toyota. In dem Fahrzeug befand sich auch ein 26-jähriger Beifahrer. Der 47-jährige Fahrer des Pkw Kia fuhr auf den Pkw Toyota auf und schob diesen vor sich her, bis er nach links geschleudert wurde. Der Toyota wurde nach links auf den Grünstreifen gedrückt, drehte sich dabei um die eigene Achse und prallte mit der rechten Fahrzeugseite gegen einen Lichtmasten.
Der Pkw des 47-Jährigen berührte im Anschluss einen weiteren Pkw, einen Nissan mit einem 32-jährigen Fahrer. Der Toyota kam nach der Berührung rechts von der Fahrbahn ab und fuhr auf den östlichen Gehweg des Innsbrucker Rings. Dort prallte er auf Höhe der Hausnummer 167 frontal gegen einen Lichtmasten.
Der 26-jährige Beifahrer aus dem Pkw Toyota wurde durch den Unfall tödlich verletzt. Er erlag im Krankenhaus seinen erlittenen Verletzungen. Der 27-jährige Fahrer des Pkw Toyota wurde schwer verletzt und vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Durch den Zusammenstoß mit dem Lichtmast wurde zudem der 47-jährige Fahrer des Kia verletzt. Er wurde mit dem Rettungsdienst in ein Münchner Krankenhaus verbracht. Der 25-jährige Fahrer des Pkw Golf wurde ebenfalls verletzt.
Der 32-jährige Fahrer des Pkw Nissan blieb unverletzt. Sein Pkw Nissan wurde leicht beschädigt. Alle anderen an dem Unfall beteiligten Fahrzeuge wurden schwer beschädigt. Im Rahmen der Unfallausnahme war der Mittlere Ring in diesem Bereich für knappe drei Stunden vollständig gesperrt. Es kam hierbei zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.