Dieses Jahr findet am Samstag, 24. Januar, bereits zum vierten Mal der Münchner Galgomarsch statt. Ein Demonstrationszug wird durch die Innenstadt ziehen, um auf die Leiden spanischer Wind- und Jagdhunde aufmerksam zu machen. Ab 12 Uhr geht es an der Münchner Freiheit los, um 14 Uhr startet der Demozug.
Der Münchner Tierschutzverein schließt sich der Demo an und ruft dazu auf, mitzugehen. Alle TierfreundInnen sind herzlich eingeladen, mit oder ohne Hund und egal mit welcher Rasse teilzunehmen.
„Wir gehen neben Köln, Berlin, Osnabrück, Hamburg und Saarbrücken auch im süddeutschen Raum auf die Straße, um auf das Leid der spanischen Windhunde und aller spanischen Jagdhunde aufmerksam zu machen”, so die Veranstalter.
2023 wurde in Spanien ein neues Tierschutzgesetz erlassen, das Galgos, Podencos und alle anderen Jagdhundrassen ausgeschlossen hat. Somit haben diese Hunde keine Rechte und dürfen gequält, verstümmelt und getötet werden. Sie werden, wenn sie für die Jagd unbrauchbar sind, ausgesetzt, in Brunnen geworfen, erschossen oder erschlagen, in Tötungsstationen abgegeben, an Bäume gebunden ihrem Schicksal überlassen. Herumstreunende Hunde werden überfahren oder verhungern.
Rechtzeitig zum Ende der Jagdsaison, dem 1. Februar, dem sogenannten „Dia del Galgo”, wird am letzten Samstag im Januar zum „Münchner Galgomarsch” aufgerufen. „Kommen Sie mit und geben Sie den spanischen Wind- und Jagdhunden eine Stimme, denn nur gemeinsam können wir mit unserem Protestmarsch etwas bewegen, damit in Spanien künftig auch diese Hunde durch das Tierschutzgesetz geschützt werden”, so der Appell der Veranstalter.
Alle weiteren Infos gibt es unter www.muenchner-galgomarsch.de/4-muenchner-galgomarsch-ablauf.