Am Mittwoch, 9. Dezember, präsentieren Carolyn Breuer und Andrea Hermenau um 20 Uhr auf der Kleinen Bühne der Pasinger Fabrik (August-Exter-Str. 1) ihren intensiven und einfühlsamen Jazz. Karten (22 bzw. 18 Euro) über MünchenTicket und an der Abendkasse.
Der Jazz wurde Carolyn Breuer als Tochter des Posaunisten Hermann Breuer in die Wiege gelegt. Mit 19 Jahren begann sie ihr Studium am Konservatorium in Hilversum. Nach dem Examen 1993 folgte ein längerer Aufenthalt in New York, wo sie mit Musikern wie Coleman, Tine Schneider und Ingrid Jensen zusammenarbeitete. Das erste Album „Fate Smiles on Those Who Stay Cool“ ihres eigenen Labels von 2001 wurde in den Niederlanden so populär, dass Innenminister Klaas de Vries eine Parlaments-Rede mit dem Zitat ihres Titels begann. Für ihre CD „Serenade“, für das sie eine eigene Komposition mit dem Concertgebouw-Orchester Amsterdam aufnahm, erhielt sie im Jahr 2003 den Heidelberger Künstlerpreis, der bis dahin nur an klassische Musiker verliehen worden war. 2009 führte sie „Serenade“ zusammen mit dem Orchester des Münchner Staatstheaters am Gärtnerplatz auf.
Die Zusammenarbeit mit Andrea Hermenau ist intensiv und ertragreich. So leitet sie gemeinsam mit ihr seit 2019 ein Quartett und beide waren Teil der „Drei Damen“ und bildet heute ein Duo.