Am Montag, 18. Mai, klingelte gegen 15.15 Uhr ein Mann an der Wohnungstür einer über 90-jährigen Frau. Er behauptete, Mitarbeiter der Stadtwerke zu sein und zur Kontrolle der Wasserleitungen in ihre Wohnung zu müssen. Er begab sich mit der Seniorin in das Badezimmer, so dass ein zweiter Betrüger die Wohnung durchsuchen und mehrere tausend Euro Bargeld stehlen konnte.Die Polizei bittet Personen, die im Bereich der Züricher Straße, Basler Straße und Fritz-Baer-Straße verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter Tel. 089 2910-0 zu melden.
Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, angebliche Heizungsmonteure, Stromableser, Sanitärinstallateure oder ähnliche Personen in die Wohnung einzulassen, wenn nicht bekannt ist, dass eine entsprechende Verbraucherablesung für das Wohnanwesen anberaumt ist. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie z.B. behaupteten Wasserrohrbrüchen, sollte man zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken überprüfen lassen, ob entsprechende Behauptungen der Wahrheit entsprechen. Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit! Ein berechtigter Handwerker wird für Nachfragen stets Verständnis haben.