Ausstellung „Kultur erleben – Architektur sehen“ im Gasteig HP8

Der Blick nach oben in der Halle E. (Foto: HGEsch)
Der Blick nach oben in der Halle E. (Foto: HGEsch)
Der Blick nach oben in der Halle E. (Foto: HGEsch)
Der Blick nach oben in der Halle E. (Foto: HGEsch)
Der Blick nach oben in der Halle E. (Foto: HGEsch)

Hans Georg Esch zählt zu den gefragtesten Architekturfotografen weltweit. Seit 1989 widmet er sich der Herausforderung, die Essenz urbaner Gebäude und ganzer Megastädte fotografisch einzufangen. Schon seit mehreren Jahren begleitet er die Generalsanierung des Gasteig in Haidhausen sowie das Interimsquartier Gasteig HP8 in Sendling. Zur Jubiläumssaison „40 Jahre Gasteig“ ist eine Auswahl seiner Ein- und Ausblicke in einer Doppelausstellung im Gasteig und im Gasteig HP8 unter dem Titel „Kultur erleben – Architektur sehen“ zu entdecken.

Neue Blicke auf alles liefern

„Hans Georg Esch sieht den Gasteig HP8“ heißt die Ausstellung in der Aspekte Galerie der Münchner Volkshochschule in der Halle E des Gasteig HP8, die dort von 6. Februar bis 29. März (täglich 7 bis 23 Uhr) zu sehen ist. In mehreren Foto-Shootings hat Esch den Gasteig HP8 von der Eröffnung im Herbst 2021 bis heute immer wieder fotografisch festgehalten: die zum Foyer und zur Bibliothek umgebaute ehemalige Trafohalle ebenso wie die Isarphilharmonie und die anderen Gebäude auf dem Gelände. Die Verbindung von Alt und Neu, von Industriedesign und modernem Konzertsaal ergeben eine spannende Mischung, bei der nicht nur Architekturbüros und Kulturmanagern nach Anregungen suchen, sondern die auch für einen Foto-Profi wie Esch viele interessante Motive bietet. Aufnahmen einzelner Details oder der Überblick aus der Vogelperspektive machen sichtbar, welche zu entdeckende geometrische Vielfalt in vermeintlich nur vertikal und horizontal Gebautem steckt. Materialien, Übergänge und Perspektiven verbinden sich zu Motiven, die fast abstrakt wirken. Die gebauten Funktionalitäten des Gasteig HP8 werden zu Flächen und Formen, zu Farben und oftmals ungesehenen Aspekten der Architektur. Wo man sonst nur schnell von einem Raum zum nächsten geht, entdeckt Esch spannende Ansichten. Wo der Blick normalerweise abschweift, hält der Fotograf einen einzelnen Moment fest. So entstehen Bilder, die den vertrauten Ort ungewohnt und neu erscheinen lassen.
„Wir Fotografen sind ja nicht nur die Dokumentare der Gegenwart. Wir liefern auch neue Blicke auf alles“, sagt Hans Georg Esch. Er sucht nach besonderen Blickwinkeln, Linien, Farben und Flächen. Seine Bilder sind Entdeckungen im eigentlichen Wortsinn – sie offenbaren Ansichten, die im Alltag gerne „übersehen“ werden.

Die Zwillingsausstellung „Hans Georg Esch sieht den Gasteig“ mit architektonischen Highlights des „alten“ Gasteig-Gebäudes in Haidhausen ist dort bereits ab 23. Januar bis 27. Februar (täglich 8-23 Uhr) zu sehen.

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