Veröffentlicht am 05.04.2019 10:34

Zeit für „Fair“-Änderung

Die Gemeinde Gilching ist auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“. Doch was bedeutet das überhaupt und wo kann man Fairtrade-Produkte im Gemeindegebiet kaufen? Von den Reisbauern in Indien über die Kleinbauern, die Bananen in Peru oder Kaffee in Tansania anbauen, bis hin zu den Arbeitern auf den Blumenfarmen in Ecuador - all diese sorgen dafür, dass wir eine riesige Auswahl im Supermarkt haben. Oft bleiben sie selbst dabei aber auf der Strecke. Für die meisten Menschen aus Entwicklungs- und Schwellenländern ist die Landwirtschaft jedoch die Haupteinnahmequelle. Dennoch leben die meisten an oder unter der Armutsgrenze. Sie haben keine andere Perspektive, als sich mit den Hungerlöhnen abzufinden.

Was bedeutet “Fairtrade- Stadt ”?

Den Titel „ Fairtrade-Stadt“ erhalten Städte, die sich besonders für Fairtrade einsetzen und engagieren. Zu erfüllen sind verschiedene Kriterien. Einbezogen werden Geschäfte und Gastronomiebetriebe, die Fairtrade-Produkte verkaufen. Aber auch öffentliche Einrichtungen, wie Kirchen, Vereine und Schulen müssen bestimmte Vorgaben erfüllen. Denn diese tragen den Fairtrade-Gedanken weiter und bieten Fairtrade an.

Die Gemeinde Gilching bittet daher alle Vereine, Einzelhändler, und Gastronomen d a s Projekt „Fairtrade Town Gilching“ zu unterstützen, indem s ie sich bei der Gemeinde melden, falls s ie bereits fair gehandelte Waren anbieten oder verwenden. Ansprechpartnerin im Rathaus ist Carina Santjohanser (E-Mail santjohander@gemeinde.gilching.de oder Telefon 08105/386640).

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