Niebler will sich für Lärmschutz einsetzen

Bahnlärm-Gespräch mit CSU-Europaabgeordneter

Die Europaabgeordnete Angelika Niebler (rechts im Bild) sprach in ihrem Zornedinger Büro mit Susanne Höpler und Peter Pernsteiner über die Möglichkeiten zur Verbesserung des Lärmschutzes am Brennerzulauf. Foto: Claudia Oberhauser

Die Europaabgeordnete Angelika Niebler (rechts im Bild) sprach in ihrem Zornedinger Büro mit Susanne Höpler und Peter Pernsteiner über die Möglichkeiten zur Verbesserung des Lärmschutzes am Brennerzulauf. Foto: Claudia Oberhauser

Vaterstetten-Kirchseeon-Zorneding · Prof. Dr. Angelika Niebler, die in Vaterstetten, einer vom Nordzulauf zum Brennerbasistunnel durchschnittenen Gemeinde wohnt, tritt dafür ein, dass der Lärmschutz entlang der Bahnstrecke München-Rosenheim deutlich besser werden muss:

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Dies ist eine der Kernaussagen von Angelika Niebler im Rahmen eines Gedankenaustauschs mit der Initiatorin des Arbeitskreises Bahnlärm Kirchseeon, Susanne Höpler, und dem Leiter der Arbeitsgruppe Bahnlärm des Zornedinger Gemeinderates, Peter Pernsteiner. Bei diesem Gespräch wurde die wichtige Rolle der EU in Sachen Ausbau der transeuropäischen Bahnstrecken thematisiert und auch über deren Finanzierung gesprochen.

„Natürlich stehe ich zur Forderung, die Brenner-Zulaufstrecke lärmtechnisch im Landkreis Ebersberg wie eine Neubaustrecke zu bewerten, weil mir die Gesundheit unserer Bürger sehr wichtig ist.“

Susanne Höpler warb darum, dass die EU nicht nur den Ausbau des grenzüberschreitenden Nordzulaufs zum Brenner-Basistunnel im Rahmen des CEF-Programms (Connecting Europe Facility) mit 40 Prozent fördern sollte, sondern auch den Schutz der von steigendem Bahnlärm betroffenen Bürger. Sie bat Angelika Niebler daher, sich in Brüssel dafür einzusetzen, dass gezielt „CEF-Mittel“ für wirksame aktive Lärmschutzmaßnahmen eingesetzt werden.

Peter Pernsteiner legte beim Gespräch großen Wert darauf, dass mit Lärmschutzmaßnahmen nicht erst nach der Fertigstellung des Brenner-Basistunnels begonnen wird, sondern bereits viel früher: „Schon heute ist es aus Sicht der Bayerischen Staatsregierung möglich, dass die Anzahl der Züge auf der Brenner-Zulaufstrecke ohne weitere Maßnahmen um täglich 100 Güterzüge erhöht werden kann. Dadurch erhofft sich Bayern von den Österreichern, dass die LKW-Blockabfertigung auf der Inntalautobahn bald vom Tisch sein wird. Allerdings bedeuten 100 zusätzliche Güterzüge eine Verdoppelung gegenüber heute.“

Angelika Niebler sagte zu: „Lärmschutz hat für mich Priorität, denn nur so können wir die Akzeptanz der Bürgern erreichen, um deutlich mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Es ist wichtig für ein Land, weitsichtig zu planen und dabei berechtigte Anliegen der Bürger wie die Forderung nach Schutz vor gesundheitsschädlichem Bahnlärm nicht aus den Augen zu verlieren“.

Artikel vom 26.10.2018
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