Lenz fordert Abbau

Erding · Behelfsbrücke überflüssig

Erding · Der Abbau der Behelfsbrücke über die B388, die für den Warteraum Erding errichtet wurde, muss nun erfolgen. Das fordert der Bundestagsabgeordnete für Erding, Andreas Lenz (CSU). Bereits Mitte letzten Jahres hatte er sich für den Rückbau der Brücke über die B388 zwischen Erding und Emling zusammen mit Landrat Martin Bayerstorfer eingesetzt.

Im November 2017 entschied das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) daraufhin, auf Anweisung des Bayerischen Sozialministeriums, dass die Brücke für den Betrieb des Wartezentrums nicht mehr notwendig ist. Dennoch befindet sie sich noch an Ort und Stelle.

»Die Brücke ist überflüssig und beeinträchtigt die Verkehrssicherheit. Da Sie für den Betrieb des Wartezentrums nicht mehr benötigt wird, ist es lediglich die logische Konsequenz die Konstruktion zu demontieren. Leider dauert die Freigabe an«, erklärt Lenz.

Seit der Entscheidung des BAMF prüft das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUD), ob Interessenten für die weitere Verwendung gefunden werden können. »Innerhalb weniger Tage war es möglich, die Brücke zu errichten, seit über acht Monaten ist es nicht möglich, die Verantwortlichkeiten für den Abbau zu klären.

Das ist für mich unverständlich«, ärgert sich Lenz über die derzeitige Situation. Genehmigt wurde auf Vorschlag von Lenz bereits eine sinnvolle Anschlussverwendung für die Brückenelemente: »Das Technische Hilfswerk Markt Schwaben würde den Abbau übernehmen und gerne die Einzelelemente der Brücke weiterverwenden.«

Artikel vom 02.06.2018
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