In Augsburg stand seine Wiege. Dort gibt es das easylife-Theapiezentrum bereits seit 20 Jahren. Tausende Frauen und Männer, die einige oder auch mehrere Pfunde zu viel auf den Rippen hatten, haben dort durch Umstellung ihrer Essgewohnheiten und durch eine sorgsame, begleitende Beratung und ganzheitliche Betreuung zu ihrem Wohlfühlgewicht gefunden. Das Konzept ist so erfolgreich, dass sich inzwischen in 50 deutschen Städten easylife-Zentren etabliert haben. Das jüngste Zentrum hat im Januar 2016 seine Pforten geöffnet – im Ärztehaus in Nymphenburg Süd (Rosa-Bavarese-Str. 1), nur wenige Schritte vom S-Bahnhof Laim entfernt.
Das Besondere am Nymphenburger Zentrum ist, dass es von Frank Kechele, dem Sohn der easylife-Gründerin Maria Kechele, geführt wird. „Meine Eltern hatten nördlich von Augsburg eine Gastronomie mit Hotel”, erzählt Frank Kechele über die Anfänge von easylife. „Ihnen war es immer wichtig, ihren Gästen eine gesunde Ernährung anzubieten. Und auch Kunden, die gerne Gewicht reduzieren wollten, sollten etwas Feines auf dem Teller finden, das satt macht und trotzdem den Abnehmfaktor berücksichtigt. Meine Mutter hat nach einem vernünftigen Konzept dafür gesucht, aber nichts Brauchbares gefunden. Daher hat sie dieses selbst entwickelt – gemeinsam mit einem Arzt und einem Homöopathen.”
Anfangs sei das easylife-Konzept im elterlichen Hotel umgesetzt worden, doch irgendwann sei durch den Erfolg eine Erweiterung nötig geworden. Das erste easylife-Therapiezentrum in Augsburg wurde gegründet. Später kam Neu-Ulm dazu, das ebenfalls von den Eltern geführt wird. Die easylife-Zentren in den anderen Städten werden im Lizenzsystem betrieben.
Frank Kechele ist mit easylife aufgewachsen. Er habe das Konzept schon als Kind aufgesogen, meint er schmunzelnd. Was also lag näher als sich selbst mit Ernährungsfragen zu beschäftigen? Nach einem Umweg über ein BWL-Studium begann er in den elterlichen Zentren mitzuarbeiten und wertvolle Erfahrungen zu sammeln, die er jetzt in München verwerten kann.
„Der persönliche Kontakt und die ganzheitliche Betreuung des Kunden sind sehr wichtig”, betont er. „Bei uns gibt es keine Gruppentreffen, sondern den regelmäßigen Austausch des Kunden mit dem Betreuer direkt im Zentrum. Zum Team gehören neben Frank Kechele zwei Krankenschwestern, zwei Ernährungswissenschaftlerinnen, ein Ernährungsberater und eine Ärztin, die für alle ernährungsmedizinischen Fragen als Ansprechpartnerin zur Verfügung steht.
„Die Abnehmphase ist immer eine Belastung und sollte darum so angenehm wie möglich gestaltet werden”, erklärt er. Das easylife-Konzept sorge dafür, dass der Weg zum Wohlfühlgewicht positiv erlebt werde. „Wir legen Wert auf eine Ernährung, die auf keine Ersatzstoffe zurückgreift. Alle Lebensmittel, die die Kunden während der Gewichtsreduktion zu sich nehmen, sind im Handel erhältlich. Keiner soll bei uns hungern. Die Leute können durchaus viel essen, aber eben das Richtige. Unser Lebensstil hat sich in den letzten 100 Jahren verändert. Es werden viel mehr sitzende Tätigkeiten ausgeübt. Da braucht man nicht mehr so viele Kohlehydrate.” Schon während der Abnehmphase entwickle man ein anderes Körperbewusstsein, erläutert der easylife-Experte. „Man gewinnt an Lebensqualität. Mit weniger Gewicht geht alles leichter.”
Die Spannbreite der Kunden sei sehr groß, berichtet Frank Kechele. „Es geht von fünf Kilo, die jemand aus ästhetischen Gründen abnehmen will bis hin zu 50 Kilo, die jemand aus gesundheitlichen Gründen abnehmen muss.” Am Anfang jeder Therapie stehe eine Stoffwechselanalyse. Ob man 30 oder 70 Jahre alt sei, man könne in allen Altersstufen abnehmen. Die Herangehensweise sei zwar immer wieder eine andere, eine ausgewogene Ernährung, ein gleichbleibender Rhythmus bei den Mahlzeiten und eine gewisse Disziplin gehörten aber immer dazu.
Je nachdem wie viel Gewicht reduziert werden soll, ist auch die Dauer der Betreuung sehr unterschiedlich. Und auch nach der aktiven Abnehmphase werden die Kunden nicht allein gelassen. „Man kann jederzeit bei uns vorbeischauen und sich Tipps holen”, betont Franz Kechele. Dass das easylife-Konzept funktioniert demonstrieren übrigens auch die vielen Vorher-Nachher-Fotos von Kunden, die im Zentrum hängen. „Unsere Kunden zeigen ihre Erfolge gerne”, sagt der Zentrumsleiter. „Bei uns ist alles echt. Da wird nichts per Photoshop beschönigt.”
Im Augenblick zieht das Theapiezentrum im Ärztehaus ein Stockwerk höher und bezieht im 3. Stock größere Räume. Mittelpunkt ist ein heller, offener Raum, der mit einer Küchenzeile und einer Sitztheke ausgestattet ist, wo Kunden sich zu einem Kaffee mit dem Betreuer treffen können oder Kochtipps erhalten. Daneben gibt es abgeschlossene Beratungszimmer, in die man sich für Gespräche zurückziehen kann.
Besichtigen kann man die neuen Räumlichkeiten am Freitag, 22. April, von 10 bis 18 Uhr. Bei Getränken und kleinen, gesunden Snacks kann man sich zwanglos über das easylife-Konzept informieren. Jeder Besucher hat die Möglichkeit, eine kostenlose Stoffwechselanalyse vornehmen zu lassen. Erste Fragen wie „Was macht mein Stoffwechsel?” – „Wo ist mein Zielbereich?” können damit beantwortet werden. Auch auf weitere Fragen wird gerne eingegangen. Frank Kechele und sein Team freuen sich über regen Besuch!