Veröffentlicht am 07.04.2015 13:08

Der Tunnel soll wegleiten

April 2015: Wenige Wochen vor der Eröffnung des Tunnel wartet die neue Grabbebrücke darauf, den ebenerdigen Weg zu St. Thomas Morus zu öffnen. (Foto: job)
April 2015: Wenige Wochen vor der Eröffnung des Tunnel wartet die neue Grabbebrücke darauf, den ebenerdigen Weg zu St. Thomas Morus zu öffnen. (Foto: job)
April 2015: Wenige Wochen vor der Eröffnung des Tunnel wartet die neue Grabbebrücke darauf, den ebenerdigen Weg zu St. Thomas Morus zu öffnen. (Foto: job)
April 2015: Wenige Wochen vor der Eröffnung des Tunnel wartet die neue Grabbebrücke darauf, den ebenerdigen Weg zu St. Thomas Morus zu öffnen. (Foto: job)
April 2015: Wenige Wochen vor der Eröffnung des Tunnel wartet die neue Grabbebrücke darauf, den ebenerdigen Weg zu St. Thomas Morus zu öffnen. (Foto: job)

Ab Ende Juli werden die meisten Autos auf der Garmischer und Heckenstallerstraße unterirdisch fahren: Das dritte der Tunnelprojekte am Mittleren Ring wird 19 Jahre und einen Monat nach dem Entscheid der Bürger, es zu bauen, freigegeben. Die vom Kreisverwaltungsreferat angedachte Verkehrsführung stößt vor Ort aber auf Widerstand: Die beiden Bezirksausschüsse Sendling und Sendling-Westpark verlangen, dass der von der Garmischer Autobahn kommende Verkehr nicht schon am Luise-Kiesselbach-Platz den Tunnel verlässt; er soll auf keinen Fall über Albert-Roßhaupter-Straße, Harras, Plinganser- und Lindwurmstraße ins Zentrum geleitet werden.

Die Bezirksausschüsse wollen, dass die Wohnquartiere in den Vierteln vom Durchgangsverkehr entlastet werden und dieser auf dem Mittleren Ring gebündelt wird. Sie lehnen eine Wegweisung über die - gerade erst verengte und neu angelegte - Albert-Roßhaupter-Straße ab. Der Verkehr ins Stadtzentrum solle vielmehr so weit wie möglich im Tunnel bleiben und über den Mittleren Ring verteilt werden.

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