Veröffentlicht am 18.03.2014 10:11

72 Prozent für OB Haas

„Gut für Germering!” - Dem Wahlslogan von Andreas Haas folgten die Germeringer Wähler. Sie bestätigten den CSU-Oberbürgermeister in seinem Amt. (Foto: Oliver Simon)
„Gut für Germering!” - Dem Wahlslogan von Andreas Haas folgten die Germeringer Wähler. Sie bestätigten den CSU-Oberbürgermeister in seinem Amt. (Foto: Oliver Simon)
„Gut für Germering!” - Dem Wahlslogan von Andreas Haas folgten die Germeringer Wähler. Sie bestätigten den CSU-Oberbürgermeister in seinem Amt. (Foto: Oliver Simon)
„Gut für Germering!” - Dem Wahlslogan von Andreas Haas folgten die Germeringer Wähler. Sie bestätigten den CSU-Oberbürgermeister in seinem Amt. (Foto: Oliver Simon)
„Gut für Germering!” - Dem Wahlslogan von Andreas Haas folgten die Germeringer Wähler. Sie bestätigten den CSU-Oberbürgermeister in seinem Amt. (Foto: Oliver Simon)

Andreas Haas bleibt Oberbürgermeister von Germering. Mit satten 72 Prozent aller Stimmen schickten die 13753 Wahlberechtigten der Großen Kreisstadt den 50-Jährigen in eine weitere Amtsperiode. Eine Stichwahl wird es nicht geben. Bereits gegen 19 Uhr stand das Ergebnis im Rathaus fest. Jubel bei der CSU, die auch im Stadtrat punkten konnte. 21 Mandate gingen an die Schwarzen. Das sind vier Sitze mehr als vor sechs Jahren. Die CSU hat damit die absolute Mehrheit erreicht. Die Wähler hatten mit ihrem Votum ihre Zufriedenheit mit dem derzeitigen Stil im Rathaus demonstriert. Die gute Konjunktur tat wohl ihr Übriges. Kein Wunder, dass die CSU-Stadträte und Parteimitglieder ob dieses Siegs gemeinsam zu singen begannen: „So ein Tag, so wunderschön wie heute“, klang es durch das Rathaus-Foyer. Das sahen die abgeschlagenen Bürgermeisterkandidaten der anderen Parteien natürlich anders. Sie mussten am Wahlabend enttäuschende Ergebnisse verdauen. Vor allem SPD-Kandidat Robert Baumgartner hatte einen engagierten Wahlkampf geführt, der aber nur mit 16,4 Prozent aller Stimmen gewürdigt worden war. Eigentlich hatte Baumgartner auf eine Stichwahl gehofft. Die Roten mussten aber sogar drei Plätze abgeben und werden nur mehr mit acht Stadträten vertreten sein. Im Rathaus zeigte sich Baumgartner als fairer Verlierer, als er Haas zu seinem Erfolg gratulierte.

Erschreckend niedrige Wahlbeteiligung

Auf Agnes Dürr (Grüne) kamen 9,9 Prozent. Ihre Partei schickt fünf Vertreter in das Kommunalgremium, verliert also einen Platz. Auf den FDP-Bewerber Peter Klotz kamen 2,1 Prozent. Als einziger Liberaler zieht er nun in den Stadtrat. Drei Kandidaten bekam die FWG-UBG in den Stadtrat, die ÖDP zwei. Ein klein wenig hatte die niedrige Wahlbeteiligung die gute Stimmung getrübt. Sie war mit 46 Prozent erschreckend niedrig.

Auch im Landratsamt Fürstenfeldbruck gibt es keine Wechsel. Amtsinhaber Thomas Karmasin (CSU) zieht mit einer bequemen Mehrheit von 56,3 Prozent in die nächste Legislaturperiode. Seinen Sieg feierte der wiedergewählte Landrat mit Wegbegleitern, Lokalpolitikern und Bürgern bei einer Wahlparty im Bürgerservicezentrum des Landratsamts.

north