Veröffentlicht am 29.08.2013 13:28

Azubis dringend gesucht

IHK-Chef Driessen ruft die Betriebe dazu auf, noch intensiver um den Fachkräftenachwuchs zu werben. Betriebe sollten auch Schulabgängern mit weniger guten Noten eine Chance geben sowie passgenaue Angebote machen. (Foto: photos.com)
IHK-Chef Driessen ruft die Betriebe dazu auf, noch intensiver um den Fachkräftenachwuchs zu werben. Betriebe sollten auch Schulabgängern mit weniger guten Noten eine Chance geben sowie passgenaue Angebote machen. (Foto: photos.com)
IHK-Chef Driessen ruft die Betriebe dazu auf, noch intensiver um den Fachkräftenachwuchs zu werben. Betriebe sollten auch Schulabgängern mit weniger guten Noten eine Chance geben sowie passgenaue Angebote machen. (Foto: photos.com)
IHK-Chef Driessen ruft die Betriebe dazu auf, noch intensiver um den Fachkräftenachwuchs zu werben. Betriebe sollten auch Schulabgängern mit weniger guten Noten eine Chance geben sowie passgenaue Angebote machen. (Foto: photos.com)
IHK-Chef Driessen ruft die Betriebe dazu auf, noch intensiver um den Fachkräftenachwuchs zu werben. Betriebe sollten auch Schulabgängern mit weniger guten Noten eine Chance geben sowie passgenaue Angebote machen. (Foto: photos.com)

Zu Beginn des Ausbildungsjahres sind in den oberbayerischen Betrieben aus Industrie, Handel und Dienstleistungen noch rund 10.000 Lehrstellen frei. Während die Unternehmen angesichts des erwarteten Fachkräftemangels und gut laufender Geschäfte erneut mehr Ausbildungs­plätze als im Vorjahr anbieten, geht die Zahl der Bewerber weiter zurück. Aufgrund der geburtenschwächeren Jahrgänge schwindet die Zahl der Schulabgänger. Dazu ist der Trend zum Studium und zu weiterführenden Schulen wie der Fachoberschule ungebrochen.

„Der Mangel an Ausbildungsbewerbern ist für die oberbayerische Wirtschaft mittlerweile ein ernstes Problem mit langfristigen Folgen“, sagt Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern. „Die Azubis von heute sind die Fachkräfte von morgen. Der fehlende Nachwuchs beeinträchtigt das Wachstumspotenzial der Betriebe in allen Branchen“, so Driessen weiter.

Den nach IHK-Schätzung etwa 10.000 unbesetzten Lehrstellen stehen laut Angaben der Arbeitsagentur nur rund 5.000 unversorgte Bewerber gegenüber. Insgesamt beginnen mit dem Start des Ausbildungsjahres 15.116 Jugendliche eine Lehre bei IHK-zugehörigen Unternehmen in Oberbayern. Dies entspricht einem Minus von 3,6 Prozent gegenüber demselben Zeitpunkt im Vorjahr. Rund 1.000 freie Lehrstellen in Oberbayern mit sofortigem Ausbildungsbeginn sind unter www.ihk-lehrstellenboerse.de zu finden.

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