Veröffentlicht am 31.01.2011 16:48

Cellulose: Umweltfreundlicher Dämmstoff

(djd/pt) . Recyceltes Zeitungspapier bildet die Grundlage des Dämmstoffs Cellulose, der sich bereits seit Jahrzehnten bewährt und aufgrund seiner günstigen Klimaeigenschaften heute aktueller ist denn je. Denn eine Cellulosedämmung weist bei der Herstellung und Verarbeitung im Vergleich zu anderen Materialien eine sehr günstige Kohlendioxid (CO2)-Bilanz aus.

Ausgangsmaterial für die Herstellung ist nicht mehr genutztes Zeitungspapier aus den Druckereien, das als Dämmung nun ein sinnvolles „zweites Leben” gewinnt. Dieses Papier besteht zum größten Teil aus Holz, das während seines „Lebens” als Baum CO2 aus der Luft gebunden und dafür Sauerstoff abgegeben hat. Das CO2 wird erst dann wieder freigesetzt, wenn das Cellulosematerial am Ende seiner Nutzungszeit verrottet oder thermisch verwertet wird. Während der gesamten Einsatzzeit im Haus bleibt es gebunden.

Das Papier wird in einem speziell entwickelten Verfahren fein aufgefasert. Dabei entstehen nicht etwa Papierschnitzel, sondern watteartige, weiche Flocken. Bei der Verarbeitung verzahnen sich diese Flocken zu einer gleichmäßigen Schicht mit sehr guten Klimaeigenschaften für das Haus. Cellulose liefert einen guten Wärmeschutz im Winter und ist anderen Materialien auch im Sommer überlegen, wenn es darum geht, in den Räumen unterm Dach „kühlen Kopf” zu bewahren.

Alle Informationen zu den Materialeigenschaften und zur Verarbeitung gibt es unter www.climacell.de . Raumklimatisch günstig sind auch die Atmungseigenschaften des Naturmaterials. Cellulose kann Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen und wieder abgeben und wirkt so ausgleichend auf das Klima in den Räumen.

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