Veröffentlicht am 28.09.2010 11:51

Menschen im Mittelpunkt

Vera Greif im Gespräch mit Herbert Sedlmeier kurz vor dem Dreh. (Foto: pi)
Vera Greif im Gespräch mit Herbert Sedlmeier kurz vor dem Dreh. (Foto: pi)
Vera Greif im Gespräch mit Herbert Sedlmeier kurz vor dem Dreh. (Foto: pi)
Vera Greif im Gespräch mit Herbert Sedlmeier kurz vor dem Dreh. (Foto: pi)
Vera Greif im Gespräch mit Herbert Sedlmeier kurz vor dem Dreh. (Foto: pi)

„101 Germeringer“ ist ein von der Fotografin und Webdesignerin Vera Greif und dem Videoproduzenten und Kameramann Günter Pruner entwickeltes Interviewprojekt, das vor kurzem in Germering für Germeringer an den Start gegangen ist. „Germering zeichnet sich vor allem durch die Menschen aus, die hier leben. Das Bild der Stadt wird geprägt von einer multikulturellen Gesellschaft, von Menschen unterschiedlichster Herkunft und Lebensweise. Diese Menschen wollen wir in den Mittelpunkt stellen und ein einmaliges Netzwerk für Germeringer in Germering schaffen“, erklären Greif und Pruner ihr Projekt.

Persönliche Geschichte

Umgesetzt wird die Idee in Form von Film-Interviews und Foto-Portraits mit Germeringer Bürgerinnen und Bürgern. Die Interviewpartner erzählen vor laufender Kamera eine persönliche Geschichte mit Bezug zu Germering, sind Zeitzeugen, Autoren und Zuschauer. Markenzeichen der Interviews ist ein roter Regiestuhl, auf dem alle Interviewpartner Platz nehmen, während sie ihre Geschichte erzählen. Wichtig ist den Machern vor allem, dass die Person authentisch ist und sich beim Dreh trotz Einsatz professioneller Technik wohl fühlt. Deswegen legen die Projektleiter auch großen Wert auf ein persönliches Vorgespräch und eine entspannte Atmosphäre beim Interview.

Das Projekt ist im Internet unter www.101germeringer.de abrufbar. An Interesse mangelt es nicht: Über 2500 Internetnutzer haben die Website bereits besucht, die acht Videos wurden insgesamt rund 1000 Mal angesehen. Greif und Pruner nutzen vor allem auch soziale Netzwerke und Online-Plattformen, um ihr Projekt bekannt zu machen. Neue Interviews kann jeder über einen News-Feed, Facebook, Twitter und Youtube verfolgen. „Noch etwa ein Jahr wird es dauern, bis 101 Germeringer interviewt worden sind“, meint Vera Greif, „dann wird das mit Hilfe von Sponsoren finanzierte Projekt in einer Ausstellung auch allen Bürgern ohne Internet zugänglich gemacht.“

north