Es hat schon Tradition, dass sich die Senioren-Union im Kreisverband 5 im Januar zum Weißwurstessen im Metzgerwirt trifft, um dort aktuelle politische und soziale Themen zu bespechen. So wurde diesmal über die Situation der Rentner diskutiert, die bei kleiner Rente mit den ständig steigenden Kosten nicht mithalten können. Wenn man mit jedem Cent rechnen müsse, so sei die Zuzahlung von acht Euro, die mehrere Krankenkassen jetzt verlangen, ein Betrag, der nicht so leicht aufgebracht werden könne, erklärte Margot Günther und wies darauf hin, dass viele Leistungen, wie etwa die Prüfung des Augendrucks sowieso schon extra bezahlt werden müssten. Die Kreisvorsitzende der Senioren Union kritisierte, dass der angeblich bekannte Betrug mit der Krankenkarte gleichzeitig Millionen von Euro koste und plädierte für ein Foto auf der Karte, ähnlich wie bei der Bahnkarte. „Es muss ja nicht gleich der ganze Arztbericht gespeichert sein”, meinte sie.
Bei all diesen Überlegungen freute sich die Kreisvorsitzende um so mehr darüber, dass der Vorsitzende der CSU Laim Ost, Max Staßer, eine Spende über 200 Euro überbrachte. Der Betrag, der von einem anonymen Spender zur Verfügung gestellt wurde, für den Straßer seit einigen Jahren Geld für soziale Zwecke verteilt, soll für einen Kaffeemachmittag mit Senioren verwendet werden, die sich solche extra Ausgaben nicht leisten können. Als kleinen Dank überreichte Margot Günther eine große Tasse mit der Aufschrift „Königlich Bayerisches Kaffeehaferl” an Max Straßer.