„Die Arbeitslosigkeit ist im August im gesamten Agenturbezirk von den absoluten Zahlen hergesehen um 563 gestiegen. Die Gesamtzahl beträgt mit 9.098 aktuell im Vergleich zum Vorjahr um 28 Arbeitslose weniger“, so informiert die Agentur für Arbeit Weilheim über die aktuellen Zahlen im August.
Die Arbeitslosenquote erhöht sich im Agenturbezirk Weilheim mit seinen Landkreisen Weilheim-Schongau, Starnberg, Garmisch-Partenkirchen, Landsberg und Fürstenfeldbruck auf 2,4 Prozent. Die Arbeitgeber melden im Berichtsmonat 365 Arbeitsstellen mehr als im Vormonat (+36,5 Prozent). 3.397 Zugänge an Arbeitslosen verzeichnet die Agentur Weilheim in diesem Berichtsmonat; dies sind 592 Personen mehr als noch im vergangenen Monat Juli und um 37 Personen mehr als im Vorjahresmonat. Dagegen stehen um 394 höhere Abgangszahlen an Arbeitslosen als im letzten Monat und um 102 Personen mehr als im August 2018.
Zum statistischen Zähltag im August haben sich insgesamt im Agenturbezirk 3.397 Menschen neu arbeitslos gemeldet; das waren 592 Personen mehr als im Juli 2019. Darunter 1.422 aus einer Erwerbstätigkeit sowie 1.192 Männer und Frauen im Anschluss an eine Ausbildung oder Qualifizierungsmaßnahme.
Im Landkreis Starnberg ist die Arbeitslosigkeit im Berichtsmonat um 122 auf 1.668 Personen gestiegen. Das waren 18 Arbeitslose mehr als noch vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug im August 2,5 Prozent (2,3 im Juli), vor einem Jahr stand diese ebenfalls bei 2,5 Prozent. Dabei meldeten sich 604 Personen neu oder erneut arbeitslos; 858 Männer und 810 Frauen waren damit ohne Beschäftigung. Gleichzeitig beendeten 484 Personen ihre Arbeitslosigkeit.
245 Arbeitsstellen wurden beim Arbeitgeber-Service neu gemeldet. Dies ergibtden aktuellen Bestand von 971 freien Arbeitsstellen im Landkreis Starnberg.
Im Bezirk der Agentur für Arbeit Weilheim waren im August 5.764 Arbeitsstellen gemeldet, gegenüber Juli bedeutet das eine Zuwachs von 95. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 497 Stellen weniger. Arbeitgeber meldeten im August 1.365 neue Arbeitsstellen; das waren 176 oder 11,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn sind 9.918 Stellen eingegangen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet das ein Minus von 1.722 oder 14,8 Prozent.
„Die Zahl der Arbeitslosen ist erwartungsgemäß von Juli auf August um 563 Personen angestiegen. Es handelt sich um eine jahreszeitlich typische Entwicklung, die zu einem erheblichen Teil bei der Personengruppe der unter 25-jährigen auf das Ende des Schul- beziehungsweise Ausbildungsjahres und andererseits auf das in der Sommerpause gedämpfte Einstellungsverhalten der Firmen zurückzuführen ist“, erläutert Michael Schankweiler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Weilheim. Er bleibt jedoch optimistisch und rechnet in den Monaten September und Oktober vermehrt mit Einstellungen von gut ausgebildeten jungen Leuten. „Der nach wie vor hohe Bestand an offenen Stellen ist ein deutliches Indiz dafür.“