Veröffentlicht am 07.08.2019 13:36

Weilheims Frauen in Feierlaune

Hatten und haben Grund zum Feiern: die Damen der des Katholischen Frauenbundes in Weilheim. Seit 110 Jahren gibt es den Bund in Weilheim. Dazu gratulierte auch die dritte Bürgermeisterin Angelika Flock (sitzend, Drittr von links). (Foto: J. Schmidt)
Hatten und haben Grund zum Feiern: die Damen der des Katholischen Frauenbundes in Weilheim. Seit 110 Jahren gibt es den Bund in Weilheim. Dazu gratulierte auch die dritte Bürgermeisterin Angelika Flock (sitzend, Drittr von links). (Foto: J. Schmidt)
Hatten und haben Grund zum Feiern: die Damen der des Katholischen Frauenbundes in Weilheim. Seit 110 Jahren gibt es den Bund in Weilheim. Dazu gratulierte auch die dritte Bürgermeisterin Angelika Flock (sitzend, Drittr von links). (Foto: J. Schmidt)
Hatten und haben Grund zum Feiern: die Damen der des Katholischen Frauenbundes in Weilheim. Seit 110 Jahren gibt es den Bund in Weilheim. Dazu gratulierte auch die dritte Bürgermeisterin Angelika Flock (sitzend, Drittr von links). (Foto: J. Schmidt)
Hatten und haben Grund zum Feiern: die Damen der des Katholischen Frauenbundes in Weilheim. Seit 110 Jahren gibt es den Bund in Weilheim. Dazu gratulierte auch die dritte Bürgermeisterin Angelika Flock (sitzend, Drittr von links). (Foto: J. Schmidt)

78 Weilheimerinnen haben am 25. April 1909 den lokalen „Zweigverein“ des Katholischen Frauenbundes (KFB) ins Leben gerufen, das sind 110 Jahre bewegte Geschichte der Frauen in Weilheim. Etwa ebenso viele Damen haben am vergangenen Samstag auf dem Weilheimer Kirchplatz den langen Weg dieser erfolgreichen Frauenbewegung nachgezeichnet: „Vom unterdrückten Heimchen am Herd sind wir zur Karrierefrau, zur emanzipierten Mutter und gleichberechtigten Partnerin avanciert.“ Dieses stolze Fazit zog die Schirmherrin und Weilheims dritte Bürgermeisterin sowie selbst langjähriges Mitglied des Frauenbundes, Angelika Flock,in ihrem Grußwort.

„ Wir haben viel erreicht“

„Tief verwurzelt im Glauben, gestärkt durch ein lebendiges Netzwerk und ausgestattet mit einer gehörigen Portion Mut setzten die Frauen sich für Gleichberechtigung, Wertschätzung und Chancengleichheit ein“, so Flock.

In einer damals männerdominierten Welt, hätten die Frauen für das Recht auf Bildung, für ihr Berufsrecht und für die gleichen bürgerlichen Rechte wie die Männer eintreten müssen. Es habe damals gegolten, für mehr Rechte für die Frauen zu kämpfen. „Wir können stolz sein: Wir haben viel erreicht“, sagte Angelika Flock und doch weiß sie: „Aber: es gibt noch viel zu tun. Auch heute noch ist es das zentrale Anliegen des Frauenbundes, mit der gemeinsamen Kraft des Verbandes in Politik, Gesellschaft und Kirche etwas zu bewegen.“

Kein Betschwestern-Verein

Flock warb für die aktuellen Anliegen des Frauenbundes wie Lohngleichheit von Frauen und Männer bei gleicher Arbeit, Gleichstellung der Geschlechter für ein geeintes, starkes und friedvolles Europa, und für klimabewusste Ernährung. Eine solidarische Gemeinschaft der Menschen, die sich in Frieden und gegenseitigem Respekt begegnen, sei ein Hauptziel des Frauenbundes.

Abschließend sagte Angelika Flock: „Ich gratuliere dem Frauenbund Weilheim persönlich und als stellvertretende Bürgermeisterin ganz herzlich zum 110. Geburtstag.“ An Christine Lang, die Vorsitzende des Frauenbundes, gerichtet, sagte sie: „Von Herzen Dank, Dir und Deinem ganzen Team für Euren ehrenamtlichen Einsatz. Großartig, was Ihr leistet!“ Schließlich wünschte Flock den Damen des Frauenbundes weitere „erfolgreiche, mindestens 100 Jahre“.

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