Veröffentlicht am 02.04.2019 16:47

Suche und Hilfe aus der Luft

Walter Kohlenz, Thomas Mottner und Philipp Hennen bei der Übergabe der Drohnen (von links). (Foto: DLRG Pöcking-Starnberg)
Walter Kohlenz, Thomas Mottner und Philipp Hennen bei der Übergabe der Drohnen (von links). (Foto: DLRG Pöcking-Starnberg)
Walter Kohlenz, Thomas Mottner und Philipp Hennen bei der Übergabe der Drohnen (von links). (Foto: DLRG Pöcking-Starnberg)
Walter Kohlenz, Thomas Mottner und Philipp Hennen bei der Übergabe der Drohnen (von links). (Foto: DLRG Pöcking-Starnberg)
Walter Kohlenz, Thomas Mottner und Philipp Hennen bei der Übergabe der Drohnen (von links). (Foto: DLRG Pöcking-Starnberg)

Die DLRG Pöcking-Starnberg freut sich, eine neue, sehr kompakte Einsatzdrohne mit hochauflösender Kamera und Wärmebildtechnik in Dienst stellen zu können.

Die bayerische Firma „Globe Flight GmbH“ aus Barbing hatte kürzlich der DLRG im Landkreis Starnberg im Rahmen eines gemeinsamen Projektes als Dauerleihgabe eine Einsatzdrohne vom Typ „MAVIC2 Enterprise Dual“ der Firma „DJI“ übergeben. Die Retter der DLRG Pöcking-Starnberg werden damit sowohl im Einsatz, als auch im Übungsdienst Erkenntnisse über Bedienbarkeit, technische Möglichkeiten und Grenzen unter Realbedingungen sammeln und auswerten. Sie sind hierfür bestens geeignet, da sie seit Jahren Erfahrung auf dem Gebiet „Einsatzdrohnen“ haben und mit ihren kombinierten Fähigkeiten in der Wasserrettung, dem Katastrophenschutz und Rettungshundewesen vielfältige Einsatzoptionen abdecken können.

Schon einige Jahre Erfahrung

Bereits seit einigen Jahren setzt die DLRG im Landkreis Starnberg sogenannte UAS (unmanned aerial system; umgangssprachlich Drohnen) ein, um Erkundungen, Personensuchen und Einsatzdokumentationen per Luft auch überregional effektiv unterstützen zu können.

Dabei setzt die DLRG Pöcking-Starnberg je nach Lage und Einsatzauftrag unterschiedliche Systeme ein. Technisch stehen für professionelle Aufnahmen und Suchen beispielsweise hochauflösende 4K-Kameras für Einsätze am Tag und HD-Restlicht-Wärmebild-Kombikameras für Nachtaufnahmen zur Verfügung.

Umfangreiche Ausbildung der Piloten

Auch können, zum Beispiel, LED-Suchscheinwerfer und Lautsprechersysteme für spezielle Einsatzlagen breitgestellt werden. So kann etwa die Kombination von Suchscheinwerfern und Wärmebildtechnik besonders gut zu Personensuchen oder auch für eine kurzfristige Ausleuchtung schwer zugänglicher Bereiche in der Nacht eingesetzt werden.

Die aktuell übergebene Drohne soll unter anderem als sogenannte „First Responder Drohne“ zum Einsatz kommen, um schnell Lageinformationen und Luftbilder von teils unübersichtlichen Einsatzstellen zu erhalten und so der Einsatzleitung wichtige zusätzliche Informationen zur Verfügung zu stellen. Die Drohnen der DLRG können jederzeit auch von anderen Hilfsorganisationen, der Feuerwehr, dem THW, der Polizei und anderen Bedarfsträgern angefragt werden.

Die Piloten oder auch „Steuerer“ der DLRG Pöcking-Starnberg durchlaufen zunächst eine umfangreiche theoretische und praktische Ausbildung, bevor es in den Einsatz geht. Dazu gehören Themen wie Luftfahrtrecht, Avionik, technische Daten der Drohne und auch umfangreiche praktische Flüge in unterschiedlichen Szenarien. Die Wasserretter sind mit den bisherigen Trainings und Ergebnissen bei Realeinsätzen grundsätzlich sehr zufrieden, denn sie können die Personensuche in der Wasserrettung, wie auch der DLRG-Rettungshundestaffel Starnberg effektiv ergänzen und viel Erfahrung mit dieser noch relativ jungen Technik sammeln. Einsatz- und Suchtechniken werden dadurch immer wieder professionell überprüft und bei Bedarf optimiert.

Auf der Homepage https://www.globe-flight.de/DJI-Mavic-2-Enterprise gibt es mehr Infos zur Einsatzdrohne.

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