Andrea Marsch ist neue Geschäftsführerin der Weilheimer Volkshochschule. Die Diplom-Pädagogin und Wirtschaftsfachwirtin kommt von der VHS Unterhaching und folgt der langjährigen Leiterin Rosamaria Wittlinger. Bei einem Pressegespräch erläuterte sie ihre Pläne.
„ Die Volkshochschule soll ein Ort der Begegnung werden, zu dem die Menschen gern hingehen“, sagt Andrea Marsch. Sie wolle „gute Bildung zu sozialverträglichen Preisen“ anbieten. Wie wichtig Bildung und Weiterbildung sind, hat die gelernte Arzthelferin selbst erlebt. Sie holte das Abitur nach und studierte Pädagogik in Augsburg. Später machte sie nebenbei noch den Abschluss als IHK-Wirtschaftsfachwirtin. „Immer schon hatte ich einen Draht zur Erwachsenenbildung“, sagt Marsch. Folgerichtig führte sie ihr beruflicher Werdegang zur Volkshochschule, wo sie in Unterhaching sechs Jahre als stellvertretende Leiterin arbeitete.
Zu ihren Aufgaben zählten das Online-Marketing, die digitale Bildung als Ergänzung zum Präsenzunterricht sowie der Internetauftritt. Dabei sammelte Andrea Marsch viel Erfahrung, von der auch die VHS Weilheim profitieren soll. So etwa steht demnächst ein verpflichtendes Qualitätsmanagement an, das sie schon in Unterhaching betreut hatte. Die neue Geschäftsführerin möchte verstärkt auf die Kooperation mit anderen Volkshochschulen setzen, aber auch mit Einrichtungen in der Kreisstadt, etwa dem Mehrgenerationenhaus, zusammenarbeiten. Deutschkurse für Ausländer oder die Alphabetisierung sollen dabei ebenso auf dem Programm stehen wie Grundbildung.
Der 38-Jährigen, die im Landkreis Landsberg wohnt, schwebt außerdem eine VHS-Cloud vor: virtuelle Kursräume, in denen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vernetzen. Auch die Homepage soll in absehbarer Zeit umgebaut und kundenfreundlicher werden. „Letztlich ist es mein Ziel, ein breitgefächertes, interessantes Programm zu bieten und neue Zielgruppen zu erschließen“, sagt Andrea Marsch.