Veröffentlicht am 09.02.2018 14:22

Kein Platz für Egoismus

V.l.: Rudolf Ulrich und Christian Winklmeier werden weiter für den Erhalt des Bannwaldes kämpfen. (Foto: Huss-Weber)
V.l.: Rudolf Ulrich und Christian Winklmeier werden weiter für den Erhalt des Bannwaldes kämpfen. (Foto: Huss-Weber)
V.l.: Rudolf Ulrich und Christian Winklmeier werden weiter für den Erhalt des Bannwaldes kämpfen. (Foto: Huss-Weber)
V.l.: Rudolf Ulrich und Christian Winklmeier werden weiter für den Erhalt des Bannwaldes kämpfen. (Foto: Huss-Weber)
V.l.: Rudolf Ulrich und Christian Winklmeier werden weiter für den Erhalt des Bannwaldes kämpfen. (Foto: Huss-Weber)

Spätestens seit November 2017, als das Bündnis Pro Bannwald zu einem Informationsabend eingeladen hatte, war klar: Sie meinen es ernst. Ernst mit ihren Forderungen, das Naherholungsgebiet, die Wasserschutzzonen sowie den Bannwald zu erhalten. Jetzt gehen die Bündnismitglieder einen Schritt weiter: Sie haben eine Petition zum Erhalt des Bannwaldes gestartet. Unter dem Namen „Kein Gewerbegebiet im Unterbrunner Holz” können Bürger ihre Unterschriften gegen das geplante Gewerbegebiet der Gemeinde Gauting abgeben.

„Als die Petition online war, hatten wir bereits nach einigen Stunden über 100 Unterzeichner. Derzeit haben wir bereits über 500 Unterschriften”, erklärte Christian Winklmeier, Sprecher von Pro Bannwald, im Gespräch mit den 5-Seen-Wochenanzeigern. Rund 460 Unterzeichner würden aus dem Landkreis Starnberg stammen. „Wenn wir 490 Unterschriften haben, wird die Petition dem Landrat vorgelegt”, erläutert er.

Kein Platz für Egoismus

Vielfach sei dem Bündnis vorgeworfen worden, es würde egoistisch handeln. Kritiker unterstellten den Gewerbegebiet-Gegnern, sie würden den Gautingern ihr neues Gewerbegebiet nicht gönnen. „Das stimmt natürlich so überhaupt nicht”, so Winklmeier. „Dieser Egoismus muss einfach aufhören”, führt Rudolf Ulrich vom Verein Fluglärm, einem Bündnispartner an. „Es geht doch nicht darum, in Sachen Gewerbe zu konkurieren, sondern darum, wichtige Flächen zu erhalten”, so Ulrich. Zudem betonen beide in diesem Zusammenhang, dass die Gilchinger die Konsequenzen aus ihren Gewerbegebieten selbst tragen müssten. „Aber das Gautinger Gewerbegebiet haben wir uns nicht selbst ausgesucht”, so Winklmeier.

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