Veröffentlicht am 22.01.2018 10:03

Paddeln ohne Boot und bayerisches Superfood

Für Programm und Verwaltung der VHS Starnberg zuständig (von links): Karin Kastner, Daniela Müller, Petra Brosch, Christine Loibl, Gudula Bieber-Reynartz und Martina van der Wiel. (Foto: VHS)
Für Programm und Verwaltung der VHS Starnberg zuständig (von links): Karin Kastner, Daniela Müller, Petra Brosch, Christine Loibl, Gudula Bieber-Reynartz und Martina van der Wiel. (Foto: VHS)
Für Programm und Verwaltung der VHS Starnberg zuständig (von links): Karin Kastner, Daniela Müller, Petra Brosch, Christine Loibl, Gudula Bieber-Reynartz und Martina van der Wiel. (Foto: VHS)
Für Programm und Verwaltung der VHS Starnberg zuständig (von links): Karin Kastner, Daniela Müller, Petra Brosch, Christine Loibl, Gudula Bieber-Reynartz und Martina van der Wiel. (Foto: VHS)
Für Programm und Verwaltung der VHS Starnberg zuständig (von links): Karin Kastner, Daniela Müller, Petra Brosch, Christine Loibl, Gudula Bieber-Reynartz und Martina van der Wiel. (Foto: VHS)

Der neueste Fitnesstrend ist Paddeln im Wasser – aber ohne Boot. „Longe-Cote“ heißt die Sportart, die aus Frankreich kommt und bei uns mit „Wasserwandern“ übersetzt wird. „Die Teilnehmer tragen einen Neoprenanzug, stehen mit einem Paddel im brusthohen Wasser und marschieren zu Fuß am Ufer entlang“, beschreibt Christine Loibl, Leiterin der Volkshochschule (VHS) Starnberg, das Angebot. „Das kann man gemütlich angehen oder sehr leistungsorientiert.“ Alle Fitnessprogramme, die seit letztem Semester auch in Feldafing angeboten werden, liefen gut. „Wir könnten noch mehr anbieten, aber uns fehlen die Räume.“

417 Veranstaltungen stellt die Volkshochschule Starnberg in diesem Frühjahr vor, neben bewährten Seminaren in Sparten wie Sprachen, Beruf, Gesundheit oder Kultur gibt es viele neue. Wie den Kochkurs, der zeigt, dass für das populäre „Superfood“ bayerische Alternativen vorhanden sind.

Ü 100 mit Dagmar Wagner

Besonders am Herzen liegen Loibl zwei Veranstaltungen über das Älterwerden mit Dagmar Wagner. Die Filmregisseurin zeigt ihr Werk „Ü100“ am 8. März und hält eine Woche später einen Vortrag über die positiven Seiten des Alters. Literarische und kunstgeschichtliche Exkursionen führen dieses Semester in die Region: zum Beispiel zu Thomas Manns Haus in Feldafing. „Da hatten wir schon fünf Anmeldungen, bevor das Kursprogramm verteilt war“, freut sich Loibl.

Wer immer schon mal ungarisch lernen wollte, kann dies ab sofort tun – oder eine der 13 anderen Sprachen studieren. Bei den Verbraucherthemen könnte das Angebot laut Loibl gar nicht groß genug sein. Infos zur Rente oder zum Download von Musik aus dem Internet stehen zur Wahl.

Mathe für Erwachsene

Bei der EDV kann man sich über Internet-Telefonie wie Skype und Whatsapp informieren oder darüber, wie man Unterlagen für eine Online-Bewerbung zusammenstellt. Nicht einmal aus dem Haus muss man für „So meistern Sie Ihre Mailflut“, während der Kurszeit ist bequemes Einloggen zu Hause möglich. Neu bei der Schulförderung ist, dass Fächer mehr auf die Schulart zugeschnitten sind und schon bei drei Schülern Unterricht stattfindet. Mathe – ein Thema, das manche ein Leben lang nicht mehr loslässt. „Viele Erwachsene können nicht mehr richtig rechnen, wissen nicht mehr, wie Prozentrechnen oder Dreisatz gehen“, findet Loibl. Deshalb neu der Kurs: „Mathe für den Alltag“.

Nach welchen Kriterien wählt die VHS neue Kurse aus? Erstens gibt es einen „Wunschzettel“ auf der Homepage. Manchmal kämen Dozenten mit Ideen auf sie zu, wie etwa beim Seminar über die Kommunikation zwischen Mensch und Hund, erzählt Loibl. Meistens aber würden sie intern diskutieren, was gut ankommen könnte – und anschließend auf Dozentensuche gehen.

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