Wissen Sie, was ich zu hören bekomme, wenn ich manchem Läufer so ein paar Bedenken serviere, und sei's auch nur aus Jux? Dann fängt der Marsch an. Noch nie sei ich ordentlich gelaufen, meine verschnarchten Bergtouren seien was für die Generation 60Plus. Überhaupt: In aller Früh seine Runden auf dem Friedhof drehen da wisse man erst, was Leben ist. Ein Kreislauf für den Kreislauf, aha.
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Mein Problem ist: Ich roste. Es ist tatsächlich erstaunlich, aber sogar ich werde nicht jünger. Meine Atmung: zum Speiben. Meine Beweglichkeit: wie ein Sattelschlepper. Meine Kraft: nicht wie ein Sattelschlepper. Meine Bergtouren: bis zur ersten Alm. Muss ja reichen, man will sich ja nicht verausgaben.
Unter uns: Es muss was passieren. Deshalb wäre jener Benefizlauf am nächsten Sonntag im Englischen Garten eine schöne Gelegenheit, mit der Lauferei anzufangen. Tu dir selbst etwas Gutes und damit den anderen gleich mit die 15 Euro fürs Startgeld gehen komplett an die Münchner Aidshilfe. Eine ernste Angelegenheit, was sicher nicht heißen soll, dass die Lauferei keine Gaudi werden darf. Und das Schönste daran: Der Start ist erst um Zwei am Nachmittag. Bei dem Ehrgeiz, den ich gerade entwickle, schaffe ich davor also locker noch eine Alm. Eine bessere Wiesnvorbereitung könnte ich mir nicht wünschen. Konditionell, versteht sich.