Im Rahmen des Konjunkturpaketes II hat der Stadtrat die Beantragung von Fördermitteln für den Einbau von lärmmindernden Fahrbahnbelägen in mehreren Hauptstraßen beschlossen. Für alle diese Maßnahmen hat die Regierung von Oberbayern zwischenzeitlich auch Finanzmittel zugesagt. Damit können in diesem Jahr die folgenden drei Maßnahmen durchgeführt werden:
Chiemgaustraße zwischen Rosenheimer Straße und Pfälzer-Wald-Straße, Fürstenrieder Straße zwischen Ammerseestraße und Waldfriedhofstraße, und Moosacher Straße zwischen Riesenfeldstraße und Lerchenauer Straße.
Die Auswahl der Straßenabschnitte erfolgte nach sehr strengen Kriterien der Bundesregierung hinsichtlich der Dichte der anliegenden Wohnbebauung, der täglichen Verkehrsbelastung und der zu erwartenden Lärmreduzierung. Das einzubauende Mischgut stellt aufgrund seiner besonderen Zusammensetzung erhöhte Anforderungen an die Verarbeitung. Damit die lärmmindernde Wirkung optimal zu erreichen ist, soll der Einbau in großen, zusammenhängenden Flächen mit möglichst wenig Nahtstellen erfolgen. Ebenso benötigt dieses Mischgut längere Auskühlzeiten als bisher üblich.
Diese Voraussetzungen sind im städtischen Bereich nur mit unvermeidlichen Einschränkungen für den Fahrverkehr zu realisieren. Während der Bauarbeiten kann in den betroffenen Straßenabschnitten für jede Richtung nur je eine Fahrspur frei gehalten werden. Da es sich bei allen Baumaßnahmen um Hauptstraßen handelt, wurde für die Durchführung der Maßnahmen in Abstimmung mit dem Kreisverwaltungsreferat und der Polizei ausschließlich die Zeit der Sommerferien gewählt.
Im Jahr 2010 erhalten drei weitere Straßenabschnitte lärmmindernde Asphaltbeläge: Wasserburger Landstraße zwischen Friedenspromenade und Stadtgrenze, Landsberger Straße zwischen Fürstenieder Straße und Friedenheimer Straße sowie zwischen Am Knie und Lohensteinstraße, Orleansstraße zwischen Rosenheimer Straße und Orleansplatz.