München Zum zweiten Mal ehrt der Förderverein Bairische Sprache und Dialekte bekannte Persönlichkeiten, die sich durch den Gebrauch der bairischen Sprache im täglichen Umgang und in ihren Werken um den Fortbestand der Heimatsprache und der Dialekte besonders bemühen. Leicht haben wir uns die Wahl nicht gemacht, sagt Martin Bauer, der 1. Vorsitzende des Fördervereins Bairische Sprache und Dialekte.
Das zeigt sich schon darin, dass nicht nur ein Preisträger gekürt wurde, sondern gleich drei Kandidaten das Rennen machten. So überzeugte die Musikantin, Sängerin und Moderatorin Traudi Siferlinger durch ihre mitreißende Musikalität und Sangesfreude mit der sie besonders Kindern und Jugendlichen die bairische Sprache näher bringe. Hörfunkredakteur Gerald Huber erhält die Auszeichnung für seine Serie Bairische Wortkunde, mit der er in humorvoller Art den sträflichen Umgang der Bayern mit ihrer Sprache anprangert und durch fachkundige Wissensvermittlung Alt und Jung zum Gebrauch der Dialekte animiert.
Für seine feinfühlige Darstellung der bayerischen Lebens- und Denkart in den vom ihm als Drehbuchautor und Regisseur produzierten Kinofilmen (Wer früher stirbt ist länger tot) erhält als dritter Preisträger Marcus H. Rosenmüller die begehrte Auszeichnung. Alle drei fördern auf ihre Art erfolgreich die bairische Sprache und verdienen die Auszeichnung mit der Tassilo-Medaille, erklärte Bauer.
Als Laudatoren fungieren Luise Kinseher, Kabarettistin und Schauspielerin, Stefan Frühbeis, Leiter der Volksmusikredaktion beim BR und der letztmalige Preisträger Franz Xaver Bogner, Drehbuchautor und Regisseur.
Der Festakt zur Verleihung findet am Freitag, 17. April, um 19 Uhr im Theater Gut Nederling in München statt. Eintrittskarten zum Preis von 15 Euro können ab sofort telefonisch unter 89 22 05 02 oder im Internet unter www.gut-nederling.de bestellt werden.