»Notaufnahmen« heißt eine neue Ausstellung von Ärzten ohne Grenzen mit Fotografien aus fünf Ländern, die ab Freitag, 3. März, bis 12. März, im Münchner Hauptbahnhof, zu sehen ist. Fünfzig Aufnahmen von fünf Fotografen führen nach Bangladesch, Indonesien, Usbekistan, in die Demokratische Republik Kongo und den Sudan.
In diesen Ländern leben Menschen aufgrund von Armut oder Konflikten seit Jahren unter schrecklichen Bedingungen häufig ohne, dass die Welt davon Notiz nimmt.
Die Fotografien geben der Not dieser Menschen ein Gesicht und zeigen, wie Ärzte ohne Grenzen hilft: Den Vertriebenen in den Lagern der sudanesischen Bürgerkriegsregion Darfur, den Tuberkulosepatienten am Ufer des Aralsees, den Kriegsopfern im Osten des Kongo, den Überlebenden des Tsunami in Indonesien und der Landbevölkerung im Südosten Bangladeschs, die abgeschnitten von medizinischer Versorgung lebt.