Die Diebstähle ereigneten sich ausschließlich in einem für Kunden unzugänglichen Büro, in dem die neuen, jedoch noch nicht registrierten Bücher, CDs, DVDs, Videos und Spiele, die für den Verleih vorgesehen waren, gelagert wurden. Als Tatverdächtige kamen somit nur Angestellte sowie Personal der Sicherheitsfirma bzw. Reinigungsfirma in Frage.
Im Rahmen einer Überwachung konnte am 5. Dezember eine in der Bibliothek arbeitende 54-jährige Münchnerin als Diebin überführt werden. Eine im Anschluss durchgeführte Wohnungsdurchsuchung bei der 54-Jährigen bestätigte den Verdacht. Die Bibliotheksangestellte hatte seit Mai 2003 etwa 1.000 Bücher, CDs, DVDs, Vidio und Spiele gestohlen und teilweise weiterverschenkt.