Nachdem das städt. Baureferat Ende Mai am Langwieder See Eichenprozessionsspinnerraupen entdeckt hatte, wurden die Raupen und ihre Nester drei Tage später von einem Fachunternehmen abgesaugt. Seither erfolgen vor Ort regelmäßige Nachkontrollen – nicht nur an den drei Stellen, wo Raupen waren, sondern im ganzen Badegelände. Ein weiterer Befall wurde bisher aber nicht festgestellt, teilte Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek Ende August mit.
Der Eichenprozessionsspinner ist ein Schmetterling. Seine Raupen besitzen Härchen mit dem Nesselgift Thaumetopoein. Dieses kann beim Menschen allergische Reaktionen sowie Bronchitis oder Asthma und hervorrufen. Ab Juni verpuppen sich die Raupen. Alte Larvenhäute verbleiben jedoch in den Nestern und stellen somit auch länger eine Gefahr für die Gesundheit dar.