Veröffentlicht am 10.09.2026 16:33

Die Geothermie - Der Schatz unserer Region

Gemeinsam für den Geothermie-Ausbau in Unterhaching (v.l.) Geothermie Unterhaching Geschäftsführer Christoph Reiners, Bürgermeister Korbinian Rausch und Geothermie Unterhaching Geschäftsführer Wolfgang Geisinger.  (Foto: hw)
Gemeinsam für den Geothermie-Ausbau in Unterhaching (v.l.) Geothermie Unterhaching Geschäftsführer Christoph Reiners, Bürgermeister Korbinian Rausch und Geothermie Unterhaching Geschäftsführer Wolfgang Geisinger. (Foto: hw)
Gemeinsam für den Geothermie-Ausbau in Unterhaching (v.l.) Geothermie Unterhaching Geschäftsführer Christoph Reiners, Bürgermeister Korbinian Rausch und Geothermie Unterhaching Geschäftsführer Wolfgang Geisinger. (Foto: hw)
Gemeinsam für den Geothermie-Ausbau in Unterhaching (v.l.) Geothermie Unterhaching Geschäftsführer Christoph Reiners, Bürgermeister Korbinian Rausch und Geothermie Unterhaching Geschäftsführer Wolfgang Geisinger. (Foto: hw)
Gemeinsam für den Geothermie-Ausbau in Unterhaching (v.l.) Geothermie Unterhaching Geschäftsführer Christoph Reiners, Bürgermeister Korbinian Rausch und Geothermie Unterhaching Geschäftsführer Wolfgang Geisinger. (Foto: hw)

Gemeinsam rührten die Geschäftsführer der Geothermie Unterhaching GmbH & Co KG, Wolfgang Geisinger und Christoph Reiners mit Bürgermeister Korbinian Rausch die Werbetrommel für das Unternehmen. Wenn man im nächsten Jahr das 25-Jährige Jubiläum der Geothermie in Unterhaching feiern werde, gebe es viel, auf das man zu Recht stolz sein könne, so das Credo.
So lag in Unterhaching die Wiege der regionalen Geothermie-Nutzung als Wärmelieferant, vom damaligen Bürgermeister Dr. Erwin Knapek stark beworben. „Die Gemeinderäte und Bürgermeister in den verschiedenen Zusammensetzungen der letzten Amtsperioden haben sich immer für die Geothermie ausgesprochen und an ihr festgehalten”, würdigte Bürgermeister Korbinian Rausch die Arbeit seiner Vorgänger. Leicht sei dieser Weg nicht gewesen, aber das Ergebnis könne sich mehr als sehen lassen.

So seien mittlerweile rund 2.600 der etwa 4.000 Haushalte in Unterhaching an die Geothermie angeschlossen. Auch den restlichen 1.400 wollte man noch ein entsprechendes Angebot machen. Dem politischen Auftrag folgend betreibt die Geothermie Unterhaching noch bis Ende 2027 den Ausbau des Netzes, so dass in jeder erforderlichen Straße dann auch ein Anschluss zur Verfügung stehe. Versorgungssicherheit gewähre den Unterhachingern auch der Zusammenschluss mit der Erdwärme Grünwald, die mit ihrer weiteren Bohrung in Laufzorn für ausreichend Wärmekapazität sorge. Dennoch wolle man nun auch die Kunden vor Ort ein wenig entlasten, betonten Wolfgang Geisinger und Christoph Reiners.

So wird aber Oktober der Preis von 9,74 Cent auf 9,58 Cent je Kilowattstunde gesenkt. Zwar steige der Grundpreis leicht an, doch sorge der sinkende Kilowattstunden-Preis dafür, dass die Kosten stabil blieben, bzw. sogar ein wenig absinken würden. Eine weitere Einsparung kommt auf die Nutzer der Geothermie im Jahr 2028 zu, da man dann den gesamten Strombedarf der Pumpen auf Grünstrom umgestellt habe und damit die CO2-Pauschale wegfalle. Ein neues Angebot wolle man zudem den Hausbesitzern machen, informierten Geisinger und Reiners: Künftig soll eine Absenkung der Anschlussleistung von 16 auf 12 kw möglich sein. „Gerade bei neuen, oder energetisch ertüchtigten Häusern braucht es eine Leistung von 16 kw eigentlich nicht”, so Geisinger und Reiners weiter. Damit lasse sich Energie und bares Geld sparen, ohne dass man auf Komfort verzichten müsse. Die Änderung der Anschlussleistung könne jährlich gewechselt werden, die Gebühr hierfür beträgt einmalig 238 Euro.

Ein starker Partner der Gemeinde

Auch die regionale Wertschöpfung der Geothermie Unterhaching hob Bürgermeister Korbinian Rausch hervor. So ist sie nicht nur Sponsor der Geothermie Arena sondern seit diesem Jahr auch des Freibads in Unterhaching. „Auch aus diesem Grund konnten wir die Preise für den Eintritt ins Freibad stabil halten, die Temperaturen in den verschiedenen Becken wieder ein wenig hochfahren bzw. stabil halten und planen für die nächste Saison auch einige Investitionen vorzunehmen”, führte Korbinian Rausch aus.

In Zeiten großer politischer Unsicherheiten sei es darüber hinaus ein großer Schatz eine autarke Wärmequelle vor Ort zu haben, die auch vor Anschlägen oder Cyberattacken weitgehend geschützt sei. Im Gegensatz zur Wärmepumpe, die unbestreitbar auch ihre Berechtigung und Vorteile habe, komme die Geothermie ohne massiven Stromverbrauch aus, und entlaste damit den Stromverbrauch generell, gaben die drei Experten zu bedenken.

Wer sich für einen Anschluss an die Geothermie Unterhaching interessiert, sollte allerdings nicht zu lange zögern, da die staatlichen Fördermittel für den Anschluss ab dem 1. Februar 2027 gesenkt würden. Wer noch die volle Fördersumme mitnehmen möchte, sollte sich jetzt mit der Geothermie Unterhaching in Verbindung setzen, denn bis zum 31. Januar müsse für die volle Ersparnis der Vertrag unter Dach und Fach sein. Wer mehr dazu wissen möchte, findet weitere Infos unter: www.geothermie-unterhaching.de

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