Kirchheim und Dorfen sind dabei

Bewerber für Landesgartenschauen ab 2024 stehen fest

Die Stadt Dorfen (Bild) möchte im kommenden Jahrzehnt eine Landesgartenschau ausrichten. Auch Kirchheim zählt zu den Bewerbern.	Foto: H. Helmlechner,  CC BY-SA 4.0

Die Stadt Dorfen (Bild) möchte im kommenden Jahrzehnt eine Landesgartenschau ausrichten. Auch Kirchheim zählt zu den Bewerbern. Foto: H. Helmlechner, CC BY-SA 4.0

Kirchheim/Dorfen · Die sieben Bewerber für die Landesgartenschauen zwischen 2024 und 2026 stehen fest. Im Raum München bewerben sich die Gemeinde Kirchheim (Landkreis München) und die Stadt Dorfen (Landkreis Erding). Weitere Bewerber sind Forchheim, Furth im Wald, Schweinfurt, Waldsassen und Weilheim. Jetzt beginnt das Auswahlverfahren, das bis August abgeschlossen werden soll.

»Es ist eine gute Nachricht für die Natur und die Menschen, dass so viele Bewerber eine Landesgartenschau ausrichten wollen«, betonte Umweltminister Marcel Huber in München. »Gartenschauen bringen blühendes Leben in die Städte: Es entstehen neue bunte Oasen für gefährdete Arten und Orte der Erholung für Kinder und Erwachsene.« Die neuen Lebensräume sollen speziell Bienen und anderen Insekten zugute kommen. »Damit unterstützen Landesgartenschauen unsere kraftvollen Anstrengungen im Artenschutz und unseren Blühpakt Bayern«, bekräftigte Minister Huber. Neu angelegte attraktive Parklandschaften würden in vielen Städten außerdem einen Beitrag für mehr Lebensqualität der Bürger und zu klimafreundlichen Kommunen leisten. Das Bewerbungsverfahren wird durchgeführt von der Bayerischen Landesgartenschau GmbH. Vertreter des Umwelt- und des Landwirtschaftsministeriums werden noch im Juli 2018 die Bewerber besuchen. Begleitet und beraten werden sie vom Fachbeirat der Bayerischen Landesgartenschau GmbH.

Bürger und Verbände werden eingebunden

Ab 2022 werden Gartenschauen in Bayern mit bis zu fünf Millionen Euro gefördert. Bislang lag der Höchstsatz bei 3,6 Millionen Euro. Kommunen können außerdem bei Geländegröße und Ausstellungsdauer zukünftig flexibler agieren. Beispielsweise kann die veranstaltende Kommune die Durchführungsdauer von mindestens zwölf bis höchsten 24 Wochen zukünftig selbst festlegen. Bürger, regionale Verbände und die Wirtschaft sollen bereits frühzeitig in der Bewerbungsphase eingebunden werden, um größtmögliche Transparenz zu schaffen. Insgesamt wurden durch Landes- und Regionalgartenschauen in Bayern bislang rund 480 Hektar dauerhafte Grün- und Erholungsflächen geschaffen. Das Bayerische Umweltministerium hat seit 1980 Landes- und Regionalschauen mit insgesamt knapp 70 Millionen Euro gefördert. Über 23 Millionen Gäste haben die Gartenschauen besucht. Die aktuelle Landesgartenschau läuft noch bis zum 7. Oktober in Würzburg. Weitere Informationen gibt es online unter www.gartenschauen.bayern.de

Artikel vom 08.07.2018
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