Veröffentlicht am 17.02.2014 10:21

Der Dreck muss weg

Müllkontrollen an der Georg-Böhmer-Straße. (Foto: pst)
Müllkontrollen an der Georg-Böhmer-Straße. (Foto: pst)
Müllkontrollen an der Georg-Böhmer-Straße. (Foto: pst)
Müllkontrollen an der Georg-Böhmer-Straße. (Foto: pst)
Müllkontrollen an der Georg-Böhmer-Straße. (Foto: pst)

Der Bereich um die Georg-Böhmer-Straße und um den S-Bahnhof Neuaubing ist wahrlich kein Schmuckstück des 22. Stadtbezirks. Wenn dann das Ganze noch wegen herumliegenden Mülls verwahrlost aussieht, muss etwas unternommen werden. Dieser Meinung sind jedenfalls die Anwohner, die sich in der Vergangenheit immer wieder mit der Bitte um Abhilfe an Stadt und Bezirksausschuss (BA) gewandt hatten. Jetzt hat der Bezirksausschuss eine Antwort aus dem Umweltreferat bekommen. Nach der Bürgerversammlung im vergangenen Juni habe der Außendienst den Bereich bereits „in Augenschein“ genommen. Auf dem damals monierten Grundstück an der Georg-Böhmer-Straße habe der Außendienst jedoch nichts beanstanden können. Dem BA wurde im Oktober mitgeteilt, dass „aus abfallrechtlicher Sicht kein Handlungsbedarf festgestellt werden konnte“. Auch der Bereich beim Bahnhof Neuaubing war just am Tag der Orstbesichtigung ordentlich. Der Außendienst entdeckte lediglich „geringe Abfallverfrachtungen und vereinzelten Wegwerfmüll“.

Haus- und Sperrmüllabfälle

Mit der Aussage „kein Handlungsbedarf“ wollten sich der Bezirksausschuss und die Anlieger keinesfalls zufriedengeben. Der Alltag sehe nämlich anders aus. Im Herbst vergangenen Jahres wies das Bürgergremium die Antwort der Stadt deswegen mit der Aussage zurück, „dass entgegen der Feststellung des Umweltreferats durchaus Handlungsbedarf bestehe“. Der Außendienst rückte wieder aus. Dieses Mal ließen die Stadtmitarbeiter ihren Blick weiter schweifen und zwar über das frühere begutachtete Grundstück hinaus. Dabei entdeckten sie „sowohl im Grünstreifen zwischen den Gleisen und der Georg-Böhmer-Straße als auch vor der DB-Lagerhalle beziehungsweise im Bereich der Laderampe der Lagerhalle ordnungswidrig gelagerte Haus- und Sperrmüllabfälle“. Zum Glück habe es sich dabei nicht um „gefährliche Abfälle“ gehandelt, beschwichtigte die Behörde in ihrem neuen Schreiben. Den Grundstücksverantwortlichen hatte die Behörde daraufhin aufgefordert aufzuräumen. Bei der S-Bahn versprach die Stadt den Eigentümer zu bitten, „in regelmäßigen Abständen auf Verunreinigungen zu kontrollieren und festgestellte Abfälle kurzfristig zu entfernen“.

Damit es ordentlich bleibt, wird es „Nachkontrollen“ geben, versprach Stadtrat Joachim Lorenz, der den Brief an den BA unterschrieben hatte. Außerdem steht das Umweltreferat „auch für kurzfristige gemeinsame Ortsbesichtigungen zur Verfügung“ – falls mal wieder etwas im Argen liegen sollte.

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