Veröffentlicht am 11.02.2013 14:05

Alle Hände voll zu tun

Die Kandidaten für die Wahl zur Seniorenvertretung des 23. Stadtbezirks (v.l.): Walter Merk, Siegried Schneider-Grube, Henning Clewing, Willi Eichhorn, Hanspeter Fischer und Karin Reimann. Es fehlen Anne Attenberger und Markus Reimann. (Foto: sb)
Die Kandidaten für die Wahl zur Seniorenvertretung des 23. Stadtbezirks (v.l.): Walter Merk, Siegried Schneider-Grube, Henning Clewing, Willi Eichhorn, Hanspeter Fischer und Karin Reimann. Es fehlen Anne Attenberger und Markus Reimann. (Foto: sb)
Die Kandidaten für die Wahl zur Seniorenvertretung des 23. Stadtbezirks (v.l.): Walter Merk, Siegried Schneider-Grube, Henning Clewing, Willi Eichhorn, Hanspeter Fischer und Karin Reimann. Es fehlen Anne Attenberger und Markus Reimann. (Foto: sb)
Die Kandidaten für die Wahl zur Seniorenvertretung des 23. Stadtbezirks (v.l.): Walter Merk, Siegried Schneider-Grube, Henning Clewing, Willi Eichhorn, Hanspeter Fischer und Karin Reimann. Es fehlen Anne Attenberger und Markus Reimann. (Foto: sb)
Die Kandidaten für die Wahl zur Seniorenvertretung des 23. Stadtbezirks (v.l.): Walter Merk, Siegried Schneider-Grube, Henning Clewing, Willi Eichhorn, Hanspeter Fischer und Karin Reimann. Es fehlen Anne Attenberger und Markus Reimann. (Foto: sb)

Für Willi Eichhorn, den langjährigen Seniorenbeirat in Allach-Untermenzing, ist es wichtig, die Erfolge seines Teams in den Vordergrund zu stellen. „Wir erarbeiten die meisten Themen gemeinsam“, betont er deshalb auch. Zu tun habe man als Seniorenvertreter des Stadtviertels einiges. Angefangen von der Bussituation im Quartier – hier gibt es immer wieder Gespräche mit der MVG – über fehlende Kundentoiletten in den Einzelhandelsfilialen in der Georg-Reismüller-Straße bis hin zu diversen Protestschreiben, zum Beispiel was die Parksituation in Allach-Untermenzing angeht.

Auch die ärztliche Versorgung in Allach und Untermenzing ist immer wieder Thema. „Das betrifft auch die ambulante und die häusliche Versorgung im Stadtbezirk“, so Eichhorn. Einige Themen, die sich für ältere Menschen im Stadtviertel ergeben, bearbeiten die Seniorenvertreter über Jahre. „Zum Beispiel die Verwahrlosung eines Grundstücks in der Gerberau oder die Schließung der LIDL-Filiale in der Gerberau“, erzählt Eichhorn. Aber auch den Fortgang des beabsichtigten Baus eines Alten- und Pflegeheimes in der Franz-Nißl-Straße durch das Rote Kreuz habe man jahrelang begleitet. „Wir sind auch gegen die Schließung des Kiosks im Bahnhof Karlsfeld zusammen mit dem Bezirksausschuss vorgegangen.“ Leider ohne Erfolg. Die Seniorenvertreter organisieren zudem auch zahlreiche Vorträge und Referate zusammen mit dem Alten- und Service-Zentrum Allach-Untermenzing zu den unterschiedlichsten Themen.

„Ich selbst habe an 38 Plenumssitzungen des Münchner Seniorenbeirates teilgenommen und habe 21 Mal den regionalen Arbeitskreis der Allach-Untermenzinger Seniorenvertretung vorbereitet und geleitet sowie die Protokolle angefertigt“, sagt Eichhorn. „Sollte ich wieder gewählt werden, möchte ich mit dem Team an den begonnenen und noch nicht abgeschlossenen Themen weiterarbeiten“, erklärt er weiter. „Weitere Schwerpunkte im Stadtviertel sind der Ausbau des Models ‚Arzt im Heim‘, die häusliche Versorgung von älteren und behinderten Menschen, häusliche Demenzhelfer, Senioren ins Internet und Nachbarschaftshilfe.“

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