Veröffentlicht am 30.09.2011 10:37

4 Minuten Flugzeit

Dokumentarfilmer Edwin Bude mit einem Kreuzteil von St. Paul. (Foto: privat)
Dokumentarfilmer Edwin Bude mit einem Kreuzteil von St. Paul. (Foto: privat)
Dokumentarfilmer Edwin Bude mit einem Kreuzteil von St. Paul. (Foto: privat)
Dokumentarfilmer Edwin Bude mit einem Kreuzteil von St. Paul. (Foto: privat)
Dokumentarfilmer Edwin Bude mit einem Kreuzteil von St. Paul. (Foto: privat)

Der Flugzeugabsturz vom 17. Dezember 1960 gehört zu den schlimmsten Katastrophen in München. Eine amerikanische Passagiermaschine stürzte in eine Straßenbahn. 52 Menschen kamen ums Leben; ganz München befand sich in einem Schockzustand. Der Dokumentarfilmer Edwin Bude drehte nach aufwändiger Recherche einen 60-minütigen bewegenden Film.

In der Dokumentation betrachtet Bude das Unglück aus verschiedenen Blickwinkeln und vermittelt so einen Eindruck vom Ausmaß der Katastrophe. Die Verkettung an technischen Problemen und menschlichen Fehlentscheidungen ist dabei nur ein Teil, der beleuchtet wird und so die Gründe für den Unfall näher erklärt. Untermauert werden diese Tatsachenberichte mit historischem Bild- und Textmaterial, das es dem Betrachter ermöglicht, die genauen Umstände noch detaillierter zu verstehen. Neben diesen dargestellten Fakten geht der Dokumentarfilmer auch auf persönliche Schicksale ein. Er findet Beschreibungen, Eindrücke und Einschätzungen nicht nur im Gespräch mit Experten oder Augenzeugen, sondern vermittelt dem Betrachter des Films auch den Leidensweg von Angehörigen der Opfer, indem er die Schauplätze der Tragödie mit ihnen besucht.

Am Freitag, 7. Oktober, um 17 Uhr ist die Dokumentation im Theatersaal des Augustinums (Stiftsbogen 74) zu sehen. Zur anschließenden Diskussion sind Edwin Bude und Zeitzeugen wie der damalige Münchner Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel eingeladen. Der Eintritt beträgt 8 Euro für Gäste, intern 6 Euro.

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