Im Stadtbezirk wird es vorerst keine weitere Skate-Anlage geben. Einen entsprechenden Antrag des Bezirksausschusses Allach-Untermenzing (BA 23) hat das Baureferat abgelehnt. Der Antrag wurde zuvor in der Kinder- und Jugendsprechstunde des BA 23 im „Orange Planet“ gestellt und von Gabriele Hartdegen (CSU), der Kinder- und Jugendbeauftragten des Lokalparlaments, aufgenommen ( der Werbe-Spiegel berichtete ). Nach Angaben des Baureferats ist der 23. Stadtbezirk gemäß Spielflächenverordnungsplan mit Spiel- und Sporteinrichtungen für Jugendliche im Alter von zwölf bis 17 Jahren, wozu auch Skateboard-Anlagen zählen, mit einem Versorgungsgrad von über 75 Prozent gut ausgestattet.
Da für eine Skateboard-Anlage erhöhte Anforderungen an den Lärmschutz gestellt werden, erweise sich eine Standortsuche aufgrund der dichten Bebauung und der einzuhaltenden Mindestabstände als schwierig. Am südlichen Ende der Behringstraße gebe es aber bereits eine mit drei Elementen ausgestattete kleine Street-Skateboard-Anlage im Grünzug westlich der Würm. Diese Anlage befinde sich aufgrund ihres Alters in einem relativ abgenutzten Zustand und stehe in absehbarer Zeit ohnehin zur Ausbesserung an. Aus diesem Grund schlägt das Baureferat vor, die vorhandene Anlage unter Einbeziehung der örtlichen Skaterszene aufzuwerten und den aktuellen Nutzerinteressen anzupassen. „Diese Überarbeitung ist sinnvoll“, betonte Heike Kainz (CSU), die Vorsitzende des BA 23, auf der jüngsten Sitzung des Gremiums. Und Gabriele Hartdegen ergänzte: „Ich werde mich mit dem Baureferat in Verbindung setzen, damit wir absprechen können, was am besten gemacht werden kann.“
Die nächste Sitzung des Bezirksausschusses Allach-Untermenzing findet am Dienstag, 20. Februar, um 19 Uhr im Speisesaal des Hans-Sieber-Haues (Manzostr. 105) statt.