Veröffentlicht am 15.01.2018 12:29

„Standort ist nicht gut gewählt“

Freizeitmöglichkeit: Das Gelände des ehemaligen Allacher Sommerbades verfügt unter anderem über einen Beach-Volleyballplatz. (Foto: sb)
Freizeitmöglichkeit: Das Gelände des ehemaligen Allacher Sommerbades verfügt unter anderem über einen Beach-Volleyballplatz. (Foto: sb)
Freizeitmöglichkeit: Das Gelände des ehemaligen Allacher Sommerbades verfügt unter anderem über einen Beach-Volleyballplatz. (Foto: sb)
Freizeitmöglichkeit: Das Gelände des ehemaligen Allacher Sommerbades verfügt unter anderem über einen Beach-Volleyballplatz. (Foto: sb)
Freizeitmöglichkeit: Das Gelände des ehemaligen Allacher Sommerbades verfügt unter anderem über einen Beach-Volleyballplatz. (Foto: sb)

Im Frühjahr wird auf dem Gelände des ehemaligen Allacher Sommerbades eine mobile Dixi-Toilette aufgestellt werden. Von einer festen Toilettenanlage sieht das Baureferat eigenen Angaben zufolge ab. „Ich sehe keine Möglichkeit, dagegen vorzugehen“, betonte Heike Kainz, die Vorsitzende des Bezirksausschusses Allach-Untermenzing (BA 23), auf der jüngsten Sitzung des Gremiums. „Die provisorische Toilette soll am Haupteingang aufgestellt werden. Das Baureferat hat auch schon den Boden vorbereitet. Allerdings finde ich den Standort nicht gut gewählt“, so die CSU-Stadträtin. „Zum einen ist es optisch nicht schön, zum anderen müsste das Fahrzeug, das die Toilette austauscht und abholt, auf der Straße stehen.“

Sie hätte sich eigenen Angaben zufolge eher vorgestellt, die Dixi-Toilette in der nördlichen linken Ecke des Parkplatzes aufzustellen. „Dort wäre sie auch durch die Büsche und Bäume abgeschirmt.“ Mit dem Vorschlag könne man einverstanden sein, sagte auch Falk Lamkewitz. „Allerdings sollten wir darauf hinweisen, dass die Dixi-Toilette dann so aufgestellt wird, dass keine Parkplätze verloren gehen.“ Außerdem sollten Maßnahmen ergriffen werden, dass die Toilette nicht umgeschmissen werden könne.

„Ich finde es traurig, dass die Stadt es nicht für möglich hält, einen Wasseranschluss auf dem Gelände zu installieren“, sagt Klaus Trapp, der neu gewählte Seniorenbeirat des Stadtviertels. „Wer auf die Toilette geht, kann sich jetzt nicht mal die Hände waschen. So etwas geht doch nicht.“ Die Stadt habe für eine feste Toilettenanlage kein Geld übrig, erklärte Heike Kainz. „Wir haben es oft probiert, jetzt aber erstmal aufgegeben. Trotzdem werden wir in einem Schreiben noch einmal auf den Wasseranschluss hinweisen. Allein aus hygienischen Gründen sollte es die Möglichkeit geben, sich die Hände zu waschen.“

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