93 wochenanzeiger.de Was Hänschen (und Gretel) nicht lernt ... Wir berichten, was in unseren Schulen geleistet wird MÜNCHEN (job) · 1925 blicken die Mädchen dieser Klasse der Sendlinger Implerschule skeptisch in die Zukunft. Ihr noch recht neues Schulhaus war zuvor im Weltkrieg fast fünf Jahre lang als Lazarett genutzt worden; während der kurzlebigen Räterepublik 1919 diente es als Gefängnis. Erst 1920 konnte in dem Gebäude wieder unterrichtet werden. Die Implerschule wurde damals wie andere Schulen gebaut, weil die Stadt größer wurde und die bestehenden Gebäude nicht mehr ausreichten: Dieses Problem kennen wir immer noch – die Stadt versucht, es mit ihrer milliardenschweren »Schulbauoffensive« in den Griff zu bekommen. München ist in den letzten 100 Jahren »Schulstadt« geblieben. In den Schulen selbst hat sich viel verändert. Heute sehen Klassen, Unterricht, pädagogische Konzepte und Bildungspläne ganz anders aus als damals. Neue Münchner Schulen werden nach dem »Lernhaus«-Modell gebaut. 1924/25 hätte man diese Idee vermutlich mit Argwohn beäugt. Eines ist jedoch gleich geblieben: Was in den Schulen passiert, ist fundamental für unsere Stadtgesellschaft, denn Bildung ist der Schlüssel für eine gute Zukunft jedes Einzelnen. Deswegen berichten die Münchner Wochenanzeiger regelmäßig aus den Schulen vor Ort und zeigen, was dort geleistet wird. 1925 blicken die meisten Mädchen dieser Klasse der Sendlinger Implerschule skeptisch und ernst in die Zukunft. Foto: Schule Die 1920er-Jahre 1920 1921 1922 1923 1924 1925 1926 1927 1928 1929 Wir gratulieren zum 100-jährigen Geburtstag Danke für viele Jahre partnerschaftlicher Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung. Auch für die konstruktiven Stunden im Bundesverband der kostenlosen Wochenzeitungen und anderen Gremien. Print wirkt – auch nach über 100 Jahren! Wir freuen uns auf die zukünftigen Jahre und wünschen weiter viel Erfolg.
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