92 www.wochenanzeiger.de · Mittwoch, 16. Oktober 2024 Redaktionelle Qualität und Bedeutung Journalistische Arbeit der Münchner Wochenanzeiger mit elf Preisen ausgezeichnet MÜNCHEN (red) · Kostenlose Wochenanzeiger sind ein Forum für das, was im Viertel passiert: Berichte über vor Ort elementare Einrichtungen wie Schulen oder bürgerschaftliches Engagement finden sich nirgends noch in so großem Umfang wie in den Wochenanzeigern. Längst kann sich deren redaktionelle Qualität und publizistische Bedeutung mit der anderer Medien messen. Elf mal wurden allein die Münchner Wochenanzeiger seit 2015 für ihre journalistische Arbeit ausgezeichnet – von so unterschiedlichen Organisationen wie der Stiftung Lesen, der Caritas und dem Bundesverband kostenloser Wochenzeitungen: •2015 Medienpreis Durchblick (BVDA) – Sonderpreis für die Serie »Lokal einkaufen« •2016 Medienpreis Sozialcourage (Caritas) für die Serie »Besondere Menschen« •2017 Dietrich-OppenbergPreis (Stiftung Lesen) für die Schwerpunktausgabe »Lesen« •2017 Medienpreis Durchblick (BVDA) – 1. Preis in der Kategorie Leser- und Verbrauchernähe für die Generationenausgabe •2018 Medienpreis Durchblick (BVDA) – 2. Preis in der Kategorie Leser- und Verbrauchernähe für die Serie »Leben und Tod« •2019 Medienpreis Durchblick (BVDA) – 1. Preis in der Kategorie Leser- und Verbrauchernähe für die Serie »Respekt« •2020 Medienpreis Durchblick (BVDA) – 1. Preis in der Kategorie Leser- und Verbrauchernähe für die Nachhaltigkeitsausgabe. •2021 Medienpreis Durchblick (BVDA) – 2. Preis in der Kategorie Leser- und Verbrauchernähe für die Serie »Reste-Rezepte« •2021 Medienpreis Durchblick (BVDA) – 3. Preis in der Kategorie Corona-Mutmacher für die Serie »Freude« •2023 Medienpreis Durchblick (BVDA) – 3. Preis in der Kategorie Leser- und Verbrauchernähe für die Beiträge zum Lehrermangel •2024 Medienpreis Durchblick (BVDA) – 2 . Preis in der Kategorie Leser- und Verbrauchernähe für die Leseraktion zu rücksichtslos abgestellten E-Scootern. Preisverleihung der Stiftung Lesen 2017 (von links): Johannes Beetz (Münchner Wochenanzeiger), Petra Cyrus (ARD), Dr. Jörg F. Maas (Stiftung Lesen), Dr. Susanne Eisenmann (Präsidentin der Kultusministerkonferenz), Thomas Thiel (FAZ), Hatice Akyün (ZEITmagazin), Heinrich Meyer (Stiftung Presse-Haus NRZ). Foto: Michael Wagner Der BVDA würdigte die Nachhaltigkeitsausgabe der Münchner Wochenanzeiger mit dem »Durchblick«. Foto: crea »Absolut preiswürdig« Viele Menschen tragen im Alltag Entscheidendes zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft bei. Das kann eine ehrenamtliche Tätigkeit sein, der gute Abschluss einer Schule oder Ausbildung, die Kindererziehung als Mutter oder Vater, der Einsatz im Beruf, das sachliche Debattieren politischer Fragen, das freundliche Wort an der Supermarktkasse. Die Münchner Wochenanzeiger ließen Menschen erklären, wovor sie Respekt haben. 2019 zeichnete der BVDA diese »Respekt-Ausgabe« der Münchner Wochenanzeiger mit dem »Durchblick« (1. Platz) aus. Oscar Tiefenthal (Evangelische Journalistenschule) erläuterte seitens der Jury: »Das Ertragenkönnen von anderen Meinungen und der respektvolle Umgang miteinander sind nicht selbstverständlich in Zeiten von ’Hate speech’ und ’Lügenpresse’. In der politischen Debatte und in den sozialen Medien wird wenig Rücksicht genommen. Umso bemerkenswerter ist die Aktion des Münchner Wochenanzeigers. Absolut preiswürdig.« »Eine mustergültige Leistung« 2017 vergab der BVDA den 1. Preis (Durchblick) für die Generationenausgabe der Münchner Wochenanzeiger. Prof. Michael Haller (Universität Leipzig) begründete die Jury-Entscheidung: »’Du bist nicht allein’ / ’Generationen füreinander’ macht das, was vor allem lokale Medien leisten sollten: die Menschen, die in getrennten Welten leben, über die Zeitung miteinander ins Gespräch zu bringen. Dass gilt in besonderem Maße für die Generationen. Und dies zeigt der Wochenanzeiger in exemplarischer Weise. Die Redaktion fand die genau richtigen Themen, für die sich alle drei Generationen interessieren, vom Telefon über das Haustier bis hin zu so heiklen Fragen wie die der Sterbebegleitung. Stets mit Augenmaß und in der richtigen Tonhöhe. Und stets auch so aufbereitet, dass die Leser einen Nutzwert haben. Eine mustergültige Thematisierungsleistung!« »Informativ, aber nicht belehrend« Die 2020 ausgezeichnete Nachhaltigkeitsausgabe der Münchner Wochenanzeiger war ein Kompendium mit 500 lesernahen Beiträgen (z.B. »Wieviel ist ein Kilogramm CO2? Wie ist Ihre persönliche CO2-Bilanz?«, »Für beinahe einen Zentner CO2 mailen – Was kosten Mails?«). Über 300 Menschen sowie 100 Vereine, Gemeinden und Initiativen haben Dinge geschildert, die jeder für etwas mehr Nachhaltigkeit im Alltag tun kann. Die Jury wertete: »Das ist Leser- und Verbrauchernähe, wie man sie sich vorstellt: informativ, aber nicht belehrend, mit vielen guten Beispielen und Alltagstipps.« Die 2020er-Jahre 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 2028 2029
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