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108 www.wochenanzeiger.de · Mittwoch, 16. Oktober 2024 Für Zeitungspapier stirbt kein Baum Bei uns werden jedes Jahr mehr Bäume gepflanzt als gefällt MÜNCHEN (red) · Gedrucktes steht oft in der Kritik, die für das Klima wichtigen Wälder und damit auch Lebensräume von Tieren zu zerstören. Bis zu zwölf Mal recycelt Kostenlose Wochenzeitungen werden in der Regel auf Recyclingpapier gedruckt, deren Fasern bis zu zwölf Mal wiederverwertet werden können. Zum Erhalt des Recyclingkreislaufs werden immer wieder Frischfasern zugeführt, bei denen es sich überwiegend um Sägewerksabfälle und Durchforstungsholz handelt. Frischfasern stammen aus Abfällen Bei letzterem handelt es sich um Holz schwächerer Bäume, die von Forstwirten aus dem Wald genommen werden, um gesunden Bäumen bessere Wachstumschancen zu geben. Wertvolles Stammholz wird für andere Industriezweige wie die Möbelindustrie verwendet. Nachhaltig bewirtschaftet Für die Papierherstellung in Deutschland kommen zudem ausschließlich Holzfasern aus nachhaltig bewirtschafteten und in der Regel zertifizierten Wäldern zum Einsatz. Von nachhaltiger Forstwirtschaft ist die Rede, wenn mindestens so viele Bäume gepflanzt wie gefällt werden. Dem europäischen Papierverband CEPI zufolge werden in Europa jedes Jahr 33 Prozent mehr Bäume nachgepflanzt als gefällt. Von 2005 bis 2020 haben sich der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAOSTAT) zufolge die europäischen Wälder um 58.390 Quadratkilometer vermehrt. Dies entspricht einem täglichen Wachstum von 1.500 Fußballfeldern. Die Vielfalt der Arten wächst Dabei wird darauf geachtet, dass auch die Vielfalt der Baumarten stetig wächst. Mit über 90 Prozent stammt die große Mehrheit der Holzfasern, die von der europäischen Papierindustrie verwendet werden aus Europa selbst. Dabei handelt es sich bei 80 Prozent der Fasern um zertifizierten Zellstoff. Lieferanten werden kontrolliert Zellstoff, der aus Ländern außerhalb Europas bezogen wird, stammt ausschließlich von kontrollierten Lieferanten. Diese meist in Südamerika ansässigen Lieferanten bewirtschaften Flächen, die zuvor für die Landwirtschaft genutzt wurden, hierfür aber nicht mehr ertragreich genug waren. Regenwald wird hierfür nicht gerodet. Die wachsende Landwirtschaft, Bergbau, Infrastrukturprojekte sowie immer häufigere Brände sind Grund dafür, dass Wälder im Ausland schwinden. Die Papierherstellung nimmt hierauf keinen Einfluss. Rohstoffe nicht aus Rodungsgebieten Dem Verband DIE PAPIERINDUSTRIE zufolge wird in gewissen Regionen wie Indonesien Regenwald zugunsten des Anbaus von Eukalyptus gerodet. Rohstoffe aus diesen Gebieten kommen in der deutschen Papierindustrie nicht zum Einsatz. Wegen gedruckter Zeitungen wird kein Stück Wald beeinträchtigt. Grafik: job Der Benjamin Der neue S-Bahnhof Hirschgarten wurde 2009 eröffnet. Seither kam im S-Bahn-Netz nur noch der Halt Freiham dazu. Foto: bb Umwelt Vesaliusstraße 13 · 80999 München Telefon 089/81893590 Öffnungszeiten: Mo.– Fr. 9.00–13.00 und 14.00–18.00 Uhr Samstag 9.00–14.00 Uhr Sie suchen? Wir haben! · Accessoires und Taschen für jeden Anlass · Geldbörsen · hochwertige Strumpfwaren · Geschenkartikel · 58Products Porzellan Schuh Baumann Inhaberin Angelika Lechner Die zwei Hundertjährigen feiern gemeinsam Ihren 200. Geburtstag! Wir bedanken uns für die super Zusammenarbeit. Verdistr. 33 · 81247 München direkt 2 Obermenzing Tel. 089 – 85 79 39 20 www.naxos-muenchen.de Täglich geöffnet: 11.30 – 14.30 h & 17.30 – 24.00 h · Dienstag Ruhetag Allacher Straße 112 · 85757 Karlsfeld Tel.: 089/1 41 18 72 · Tel. 08131/3320225 · info@rollladen-meisel.de Meisterbetrieb · Innungsfachbetrieb Markisen • Jalousien • Elektroantriebe Insektenschutz • Rollos • Rollläden • Rolltore Fenster • Reparaturdienst

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