So seh ich das!

Samstagsblatt München Redakteur Carsten Clever-Rott über ­gefühlte Unsicherheit

München · Thomas Böhle spricht das aus, was jeder weiß: Absolute Sicherheit gibt es auf dieser Welt leider nicht. Die Stadt München steckt nach den Gewalttaten von Moosach und Ansbach in dem Dilemma, eine große Menschenmenge beschützen zu müssen – und das ist schlicht unmöglich.

Themenseite zum Münchner Oktoberfest

Ein Attentäter hat immer die Möglichkeit sein Ziel zu erreichen. Gelingt ihm das nicht, scheitert er in der Regel an sich selbst. So war es bei den Kofferbombern von Köln und so war es jetzt auch in Ansbach. Anders aber war es bei Gundolf Köhler, der 1980 mit seiner Bombe 13 Menschen tötete – am Eingang zum Oktoberfest.
Die erhöhten Sicherheitsmaßnahmen auf dem Festgelände haben eine Verlagerung der Gefahrenzone vor die Einlasskontrollen zu Folge. Da wird es Rückstau geben, viele Menschen sammeln sich vor den Eingängen. Dort bringen ihnen die Kontrollmaßnahmen nichts. Absolute Sicherheit gibt es eben nicht. Nur ein relatives Risiko, von dem keiner genau sagen kann, wie groß oder klein das ist. So seh ich das.

Artikel vom 26.08.2016
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