48 www.wochenanzeiger.de · Mittwoch, 16. Oktober 2024 »Für Durchblick sorgen und die Dinge näherbringen« Prof. Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums Auch vor 100 Jahren waren die Mikroskope schon hochentwickelte Instrumente. Objekte, die kleiner sind als 0,2 Mikrometer, lassen sich aber mit Lichtmikroskopen nicht mehr beobachten. Dieses Lichtmikroskop stammt von der Firma »R. Winkel Göttingen« und wurde im Jahr 1924 angefertigt. Ungeheuerer Fortschritt Schon im folgenden Jahrzehnt wurde das Rasterelektronenmikroskop erfunden. Heute kann man mit Rasterelektronenmikroskopen, mit denen ich selbst schon arbeiten durfte, Dinge erkennen, die nur 0,1 Nanometer groß sind. Ein ungeheurer Fortschritt für die Forschung und für praktische Anwendungen, die der Gesellschaft großen Nutzen bringen. So groß ist ein einzelnes Atom. Aber erst mit dem nobelpreisgekrönten Rastertunnelmikroskop meines Postdoc-Vaters Gerd Binnig war es mir möglich, das kleinste Loch der Welt zu bohren, ein Atom groß und seit 1992 im Guinness-Buch der Rekorde, zu sehen im »Science Communication Lab« im Deutschen Museum. Das Mikroskop von 1924 steht übrigens im Deutschen Museum gleich gegenüber dem Mikroskopischen Theater – wo den Besucherinnen und Besuchern Bilder aus dem Rasterelektronenmikroskop gezeigt werden. Genauigkeit und Detailreichtum Den Münchner Wochenanzeigern wünsche ich zum 100. Geburtstag, dass sie – man möge die Wortspiele verzeihen – auch weiterhin für Durchblick sorgen und einem die Dinge näherbringen. Wenn möglich, in größerer Genauigkeit und mit größerem Detailreichtum als vor 100 Jahren. Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang M. Heckl. Fotos: Deutsches Museum Mikroskop von R. Winkel, Göttingen, aus dem Jahr 1924. Das kleinste Loch der Welt (in der Mitte), nur ein einziges Atomgroß. Nutzen Die Lösung 1971 ging der erste Abschnitt der U-Bahn in Betrieb - vom Kieferngarten bis Goetheplatz. Klinikum rechts der Isar Technische Universität München In der Wade zwickt es, beim Gehen müssen Sie oft stehenbleiben, Ihre Beine fühlen sich schwer an? Beschwerden, die ihre Ursache in ErkranNXQJHQ GHU %OXWJHIlH KDEHQ N|QQHQ %HWURႇ H ne sind im Alltag oft stark eingeschränkt. „Doch mit der richtigen Therapie ist es möglich, bis ins hohe Alter mobil zu bleiben“, sagt Prof. Daniela Branzan, seit April 2024 Direktorin der Klinik und Poliklinik für Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie am TUM Universitätsklinikum, Klinikum rechts der Isar, in München. (LQH KlX¿ JH *HIlHUNUDQNXQJ LVW GLH SHUL phere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK). Dabei bilden sich Ablagerungen in den Arterien (Arterienverkalkung). „Die Beine werden dann VFKOHFKWHU PLW VDXHUVWRႇ UHLFKHP %OXW YHUVRUJW³ erklärt Prof. Branzan. Unter Belastung kommt HV ]X VFKPHU]KDIWHQ :DGHQNUlPSIHQ %HWURႇ H ne müssen beim Gehen oft stehenbleiben – die pAVK ist daher auch als „Schaufensterkrankheit“ bekannt. Weitere Anzeichen: • Nach dem Gehen oder beim Hochlagern ist HLQ %HLQ RIW EODVV +lX¿ J LVW HLQ %HLQ DXFK kühler als das andere. • Die Haut wird dünn, schuppig und leicht verletzlich. Wunden heilen schlecht. • Die Beschwerden im linken und rechten Bein können sich unterscheiden. Saugkatheter und Schallwellen Hilfe bei pAVK und anderen GefäßerkrankunJHQ ¿ QGHQ 6LH LQ XQVHUHU .OLQLN XQG 3ROLNOLQLN für Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie: Wir bieten Ihnen ein umfassendes Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Verfahren – „von der Ultraschalluntersuchung der Gefäße über modernste Bildgebungstechniken bis hin zu Katheter-Verfahren im OP“, sagt Prof. Branzan. „So können wir das beste Therapiekonzept für jede Patientin und jeden Patienten festlegen.“ Das Ziel ist dabei immer: die Durchblutung wiederherstellen und die Funktion der Gefäße verbessern. Wir bieten dazu alle gängigen Verfahren wie Ballon-, Stent- oder Gefäßbypass-OPs sowie innovative Interventionen, unter anderem Saugkatheter und Schallwellen, um Gefäßkalk zu beseitigen. Ganzheitlich und interdisziplinär „Wir betrachten unsere Patientinnen und Patienten ganzheitlich“, sagt Prof. Branzan. „Daher haben wir auch andere Erkrankungen wie Herzprobleme, Blutgerinnungsstörungen und Diabetes stets im Blick.“ Besonders komplexe Fälle werden im interdisziplinären Gefäßboard besprochen: Darin beraten Expertinnen und Experten verschiedener Fachrichtungen gemeinsam über die bestmögliche Therapie. Für eine optimale Behandlung ist auch eine erfahrene internistische Oberärztin Teil des Teams. Menschen mit chronischen Wunden SUR¿ WLHUHQ YRQ VSH]LDOLVLHUWHQ :XQGPDQDJH rinnen. Orthopädietechniker begleiten uns bei der Visite, um mit unserem ärztlichen Team die RSWLPDOH 9HUVRUJXQJ ]XU 0RELOLVDWLRQ ]X ¿ QGHQ Lassen Sie Durchblutungsprobleme in unserer Ambulanz abklären! Unser Team um Frau Prof. Daniela Branzan steht Ihnen mit seiner Expertise zur Verfügung: Vereinbaren Sie gern einen Termin unter Tel. 089/4140-6666 (Mo. bis Fr. 8 bis 15 Uhr). Klinik und Poliklinik für Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie, TUM Universitätsklinikum, Klinikum rechts der Isar Ismaninger Straße 22, 81675 München Prof. Dr. Dr. med. Daniela Branzan, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie Schmerzen in den Beinen? :LU ¿ QGHQ GLH RSWLPDOH 7KHUDSLH IU 6LH
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